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Der Drohnenflug am Gleiberg und die unfassbare Eskalation

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
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Auf den Tag genau sieben Wochen ist es jetzt her, dass ein Mann vom Gleiberg quasi im Schatten der Burg niedergestochen wurde und später im Krankenhaus den Verletzungen erlegen ist - wohl im Streit um eine Drohne, die ein anderer Mann dort aufsteigen ließ. Eigentlich unfassbar, dass der Dissens darob zu solcher Eskalation führte. Was sich genau zutrug, wer sich von wem wann wie provoziert fühlte und warum der Drohnen-Pilot die Waffe zückte, das wird letztlich ein Gericht klären.

Am Gleiberg-Hang, unweit des Hochbehälters "Eule", erinnern Familie, Wegbegleiter und Freunde mit Fotos und Blumen an den unnützen Tod eines Menschen, der sich zu Lebzeiten in seiner Freizeit ehrenamtlich um Dorf und Burg Gleiberg verdient gemacht hat.

Andernorts sind Drohnen rund beliebte Fotomotive längst verboten, um Störungen, Belästigungen und Streit zu vermeiden: Der Freundeskreis an der Ronneburg hat Drohnenflug an und über der Burg schlicht untersagt.so/FOTO: NO

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