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Dritte Stufe für den Breitbandausbau startet

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Von: red Redaktion

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Gießen (pm). Die Bauarbeiten für den weiteren Breitbandausbau im Landkreis haben begonnen. Derzeit finden an sechs Schulen die Tiefbauarbeiten sowie die Verlegung der Glasfaserkabel bis ins Schulgebäude parallel statt: An der Gesamtschule Busecker Tal, an der Theo-Koch-Schule und der Gallus-Schule Grünberg, an der Gesamtschule Lumdatal, an der Kirschbergschule Reiskirchen sowie an der Gesamtschule Hungen.

Ziel ist, die Bauarbeiten an insgesamt 20 Schulen des ersten Ausbau-Clusters bis Ende des Jahres weitgehend zu vollenden.

»Noch in dieser Woche werden die Kabelverlegarbeiten abgeschlossen«, erklärt Landrätin Anita Schneider. Der Grundstein für den weiteren Breitbandausbau der Schulen im Landkreis Gießen, aber auch für andere Einrichtungen sei somit gelegt. »Das ist ein großer Fortschritt auf unserem Weg zum flächendeckenden Glasfasernetz.« Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen alle Schulen in Stadt und Kreis ans Glasfasernetz gehen.«

Insgesamt stehen rund 100 Schulen sowie öffentliche Einrichtungen wie Rathäuser und Feuerwehrhäuser auf dem Plan der dritten Ausbaustufe, ebenso die Nachverdichtung der sogenannten »weißen Flecken«. Zuerst werden die Schulen an das schnelle Internet angeschlossen.

Der Landkreis ist der Projektträger des Breitbandausbaus und hatte vor dem Baubeginn ein komplexes Ausschreibungsverfahren als Teil eines mehrstufigen Verhandlungsverfahrens abzuwickeln. Am Ende hat die Telekom Deutschland GmbH den Zuschlag erhalten und ist somit Auftragnehmer für den Breitbandausbau in den kommenden 48 Monaten.

Die Projektsteuerung übernimmt, wie in den beiden Ausbaustufen zuvor, die Breitband Gießen GmbH. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2011 für die Steuerung und Entwicklung des Breitbandausbaus im Rahmen einer rechtlichen Vereinbarung im Auftrag aller Kommunen vom Landkreis Gießen gegründet. »Wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit ist das Zusammenführen der komplexen formalen Vorgaben, die mit dem Breitbandausbau verbunden sind«, erklärt Geschäftsführer Stefan Becker.

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