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Die Dorfkinder packen den Traktor aus. FOTO: CON

Nie mit Dorfkindern anlegen

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Hüttenberg(con). Dass in Hüttenberg gerne Karneval gefeiert wird, zeigt allein die Tatsache, dass es zwei Sitzungstermine gibt. Der Karnevalverein Hüttenberg konnte sich bereits bei der ersten Elferratssitzung über viele närrische Gäste freuen. Klar, dass die Nachbarn - etwa der Karnevalverein Harmonien Großen-Linden oder das Gießener Prinzenpaar - auch vorbeischauten.

Gleich zu Beginn der Sitzung sorgte Tanzmariechen Amelie Lepper zum bereits fünften Mal für ordentlich Schwung auf der Bühne und gute Stimmung im Saal. Es war allerdings gleichzeitig ihr Abschied. Dass die vereinseigene Garde einen Tanz darbot, war obligatorisch.

Als Büttenrednerin präsentierte Sophie Lepper so manche Geschichte rund um den Handball in Hüttenberg: "In Hüttenberg, dass weiß man schon, ist Handball eine Religion." Nur schade, wenn der Angebetete ein begeisterter Handballer ist und man selbst mit dem Ball so gar nicht umgehen kann. Die Tanzgruppe "Wild Kids" präsentierte mit "Dorfkinder" manche Besonderheit, die man nur als Dorfkind erlebt - oder wie es Sitzungspräsident Timo Schmidt erläuterte: "Legt euch niemals mit Dorfkindern an - die kennen Orte, wo man niemals gefunden wird."

Rückkehr des "Hoierbock"

Welche Probleme es dabei gibt, den richtigen Mann zu finden, davon konnten Petra Janke und Ina Valdor in ihrer Büttenrede berichten. Zurück in der Bütt war das inoffizielle Wappentier, der "Hoierbock met Käsdapch" alias Herbert Ohly. Er blickte auf das Jahr im Ort.

Das Jugendballett präsentierte seinen Tanz "Feuerwehr", bei der Tanzgruppe "Atemnot und Muskelschwund" hieß es "Football". Nico Schmidt und Tim Althen luden zu einer "Traumreise" ein. Mit dem Showballett ging es zu einem Ausflug unter Wasser.

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