Dividendenvorschlag gebilligt

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Gießen (pm). Die online durchgeführte Vertreterversammlung der Volksbank Mittelhessen hat unter anderem den Jahresabschluss und die Verwendung des Bilanzgewinns gebilligt. Dabei stimmte die Versammlung dem gemeinsamen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für eine Dividende in Höhe von 5,5 Prozent auf die Einlagen zu. Das höchste Organ der Genossenschaft vertritt die 201 580 Mitglieder der Bank.

412 Vertreter übten ihr Stimmrecht aus.

Geleitet wurde die Sitzung vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Hubert Jung. Die Vorstände Peter Hanker und Hans-Heinrich Bernhardt stellten die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung vor.

Das Geldinstitut ist im Jahr 2020 trotz der außerordentlichen Umstände infolge der Pandemie kräftig gewachsen. Zum Stichtag summiert sich die Bilanz auf 9,186 Milliarden Euro nach 8,288 Mrd. im Jahr zuvor. Damit gehört die Bank zu den größten Volksbanken in Deutschland. Das starke Wachstum der Bilanz in Höhe von 10,8 Prozent war getragen durch eine hohe Sparquote auf der Passivseite und eine große Kreditnachfrage auf der Aktivseite, heißt es in einer Mitteilung. Beides seien Auswirkungen der fortwährenden Niedrigzinspolitik und der Corona-Pandemie.

Die vorläufigen Zahlen waren bereits Anfang des Jahres bei der Vorlage des Geschäftsberichts öffentlich gemacht worden. Der gesamte Jahresbericht steht Interessierten unter www.vbmh.de/jahresbericht zur Verfügung.

Bestätigt wurden im Aufsichtsrat Michael Koch, Holger Pfeiffer, Georg Renner und Thomas Schmidt. Mit Dank verabschiedet wurden Anton Bühlmeyer, der nach über 30 Jahren nicht erneut antrat, und Michael Hahn, Mitglied der Arbeitnehmervertretung, durch den Eintritt in den Vorruhestand. Auf ihn folgt Martina Mulch-Leidich.

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