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Die tierische Pilgergruppe

  • VonRedaktion
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Eine tierische Pilgerschar war nun unterwegs. Jedoch nicht etwa nach Rom, auf dem Jakobsweg oder zur Wartburg, sondern nach Ober-Weisel.

Die beiden Pflegefachkräfte Hana Korda und Vanessa Dickopf vom Johanniter-Stift Buseck hatten sich vorgenommen, zusammen mit ihren jeweils drei Hunden vom Johanniter-Stift Buseck zum geistigen Zentrum der Johanniter in Nieder-Weisel zu wandern. Vom Team des Hauses wurden sie in Buseck mit den besten Wünschen auf die Reise geschickt.

Im Gepäck hatten die beiden Pilgerinnen nicht nur jede Menge Leckerlies, sondern auch über 30 Steine, die mit dem Johanniter-Logo bemalt waren. Diese wurden auf der Reise an verschiedenen Stellen ausgelegt.

An jedem Tag wurde eine Etappe bewältigt - mit markanten Zwischenzielen wie dem Kloster Schiffenberg, Kloster Arnsburg, Burg Münzenberg oder dem Limes. In den Pausen kam Verpflegung aus Buseck mit leckerem Mittagessen oder Kaffee und Kuchen - den Apfelkuchen hatte Einrichtungsleiterin Anne Herröder eigens für ihre Mitarbeiterinnen gebacken.

Mit jedem Besuch wurde ein Video aufgenommen. Die Pilgerinnen interviewten ihre Gäste, die beschrieben, warum sie gerne in der Pflege arbeiten, was die Aufgaben in der psychosozialen Betreuung sind und vieles mehr. Zufällig begegneten die beiden Kathrin Scholz, Inhaberin des K. S. I. Hundetherapie- und Trainingszentrums, bei dem Spencer (Hund von Vanessa Dickopf) und Wilma (Hündin von Hana Korda) zum Therapiehund ausgebildet wurden. Scholz berichtete über die Therapiehund-Ausbildung.

Alle Video-Beiträge wurden über die Sozialen Medien (Facebook, Instagram) sowie der Homepage der Johanniter-Seniorenhäuser veröffentlicht. Während der 12-jährige Rüde Bernie die ganze Route, wenn auch gemächlich, bewältigte, wurde die betagte Vierbeinerin Nellie frühzeitig in den Feierabend geschickt und abgeholt, da die Etappen von jeweils knapp 15 Kilometer für die Seniorin zu anstrengend waren. Rechtzeitig vor Abschluss der Wanderung in Nieder-Weisel stieß sie wieder zu der Gruppe dazu.

In Nieder-Weisel wurden sie von einem Empfangskomitee begrüßt, zu dem auch der zufällig anwesende Oskar Prinz von Preußen, Herrenmeister des Johanniter-Ordens, dazustieß.

Das Fazit nach der Pilgerreise? »Wir wanderten mit Ruhe und Muße - eine schöne Erfahrung!«, sagte Dickopf rückblickend. »Auf der Arbeit laufen wir ja immer schnell!« pm/F.:PM

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