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Die Ober-Bessinger und das (oder der) »Mast have«

  • vonPatrick Dehnhardt
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Ende Februar war’s, da wurde Ober-Bessingen um eine neue Unterkunft reicher: Diese sollte aber nicht etwa Pilger auf dem Lutherweg - den der Reformator just dieser Tage vor 500 Jahren beschritten haben soll -, sondern Störche aufnehmen. Die Eichbaumgruppe sponserte den Mast von Sven Römer aus dem Wald geholten Stamm, der mit tatkräftiger Hilfe am Ufer der Wetter aufgestellt worden war.

Damals berichteten wir in den »Notizen aus der Provinz« über die Besonderheit dieses Mastes, der ihn von anderen in der Wetterau unterscheidet: Zwischen der Pforte und dem Spielplatz steht an der Ortsdurchfahrt die Gedenkbank für das Ober-Bessinger Original Erich Bünding. Von diesem Platz aus kann man aufgrund des Höhenunterschieds im Gelände in den Horst schauen, der gut 30 Meter Lutftlinie entfernt am Flüsschen steht. Schon damals hoffte die Eichbaumgruppe, dass der Horst bald angenommen und so die Kinder des Dorfs was zu gucken hätten.

Knapp einen Monat später ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen: Ein Storchenpaar hat sich zum Brüten eingefunden.

Na, wenn das jetzt kein kinderreiches Jahr in Ober-Bessingen wird... bf/Foto: Römer

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