ik_Grundsch_051021_4c_1
+
ik_Grundsch_051021_4c_1

Die Grundschule in Fellingshausen und die Sache mit den Bundesjugendspielen

  • VonVolker Mattern
    schließen

Gibt es sie noch? Ja es gibt sie noch! Die Rede soll hier sein von den Bundesjugendspielen, an die sich wohl jeder hierzulande erinnern kann. Der eine mit guten, die anderen eher schlechten Gefühlen - schon gar, wenn der Wurf mit dem Schlagball nach hinten losging...

Beispielhaft und sozusagen als Gedächtnishilfe folgend ein Bericht über die Spiele an der Grundschule »Am Keltentor« in Fellingshausen.

Man habe ihn förmlich gespürt, den Bewegungsdrang, berichtet Michael Rückel vom Lehrerkollegium der Schule. Bei idealen äußeren Bedingungen konnten dann auf dem Rasenplatz an der Sporthalle Biebertal erstmals wieder die Bundesjugendspiele stattfinden. Mit Unterstützung von Petra Steines hatte Rückel die Vorbereitungen getroffen. Es wurde ein großer Erfolg: Über 80 Kinder der Klassen 2 bis 4 gaben alles in den jeweiligen Disziplinen. Angefeuert wurden sie von ihren jüngeren Mitschülern, den Erstklässlern, die den Tag als Ausflug nach Rodheim nutzten und mit ihrem Marsch über gut zwei Kilometer auch ihren sportlichen Beitrag leisteten. Die Disziplinen bestanden aus 50-Meter-Lauf, Weitwurf und -sprung, 800-Meter-Lauf der Mädchen und 1000-Meter-Lauf der Jungen. Sehr gute Leistungen konnte Rückel attestieren. Schulsportkoordinator Florian Laudt lobte das Engagement der Fellingshäuser Schule als eine der ganz wenigen und ersten im Landkreis, die nach längerer coronabedingter Abstinenz wieder Bundesjugendspiele organisiert haben. Verlierer gab es hier nicht, das Dabeisein und Mitmachen wurde vielmehr mit einer Goldmedaille für jedes Kind belohnt. m/FOTO: M

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare