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Die Grünbergerin und die Liebe zur Heimat

  • vonRedaktion
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Eine Ode an Grünberg hat Anne Sauerwein dieser Tage verfasst. »Es kam so über mich, als ich im Grünberger Brunnental spazieren war«, schreibt die Inhaberin des Ateliers »Malzeit« in Stangenrod dazu.

Grünberg, oh Grünberg was machst du mit mir? // Ich wohne noch nicht sehr lange hier. // Ich glaube, ich bin verliebt in dich, // Erträgst du auch mein kleines Ich? // Es klingt verrückt, ich weiß es genau, // Ich sah so viel Grau, sehe nun langsam Blau. // Du bist wie du bist, ganz unverfrorn, // Hast dein Inneres, Schönes nie ganz verlorn. // Wagst es mal frech, mal glanzlos zu sein, // Bist manchmal nicht mal schön im Mondenschein. // Im Moment lebst du in völliger Stille ganz, // Die Menschen gehen schwer erträglich auf Distanz. // Freu mich, dein wahres Gesicht wieder zu sehen. // Möchte irgendwie bleiben, nie wieder gehn. // Kann es denn wahr und möglich sein, // Oft sitz ich hier im Dämmerschein. // Fühle mich so oft einsam und allein, // Kannst du kleine Stadt mich von Melancholie befrein? // Bin ganz gespannt auf den Frühling mit dir, // Insgeheim auch auf etwas Aufbruch in mir. // Dann möchte ich da sitzen in tiefer Geborgenheit, // weil mich nichts sehnsüchtiger als dieses freut! // Grünberg, oh Grünberg, was machst du mit mir? //Ob ich mich gänzlich in dir verlier?

Wahrlich ein schönes Bekenntnis zur (Wahl-)Heimat.

bf/Foto: bf

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