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Die Biebertaler und der Pleitegeier aus dem Überraschungsei

  • vonDPA
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Da ging alles höchst korrekt zu, als am Dienstag in der Biebertaler Gemeindevertretung zwischen CDU und Grünen ausgelost wurde, wem die vier zusätzlichen Sitze in den vier Fachausschüssen zustehen. Dennoch sorgte das Prozedere für leise Erheiterung. Denn Parlamentsvorsitzende Elke Lepper hatte zwei gelbe Ü-Ei Kapseln mit Zettelchen für CDU und Grüne bestückt, ließ diese in einer Glasschüssel wirbeln und betätigte sich dann als Glücksfee.

Zwei Fragen drängen sich da geradezu auf: Was war im Ei? Und was ist mit der Schokolade passiert? Letztere kam völlig zu Recht den protokollierenden Mitarbeitern aus dem Rathaus zugute. Es war wirklich eine aufwendige Sitzung. Da brauchte es etwas »Nervennahrung«.

In einem der Eier hockte derweil eine der begehrten Figuren: Ein Vogel. Genauer: Ein Geier. Schnell machte der Scherz vom Pleitegeier die Runde, der in Biebertal schon der konstituierenden Sitzung beiwohnt. Nichts da! Parlamentsvorsteherin Lepper nahm das Tierchen an sich, auf dass es keinen Schaden anrichte…

Ach ja - worum es eigentlich ging: Zwei der Sitze fielen per Ü-Ei-Entscheid an die CDU, zwei an die Grünen. Gerechter geht es nicht. so/Foto: Lepper

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