Seit 2020 mehr Wohngeldberechtigte

Dezernent Stock: Antrag bis Ende Januar stellen

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Gießen(pm). Mit Beginn des neuen Jahres gibt es deutliche Verbesserungen beim Wohngeld. Künftig können auch bestimmte Haushalte Wohngeld beziehen, die bisher keinen Anspruch darauf hatten. Außerdem wurde die Höhe des Wohngelds insgesamt angehoben, darauf macht Kreis-Sozialdezernent Hans-Peter Stock aufmerksam: "Zum Jahreswechsel wurden Einkommensgrenzen, Freibeträge und Mietobergrenzen erhöht."

Durch die Reform sollen bundesweit rund 660 000 Haushalte Wohngeld in Anspruch nehmen können. Wichtig für Haushalte, die bisher keinen Anspruch hatten: Möglichst noch bis zum 31. Januar einen Antrag stellen. "Wer seine Wohngeldberechtigung prüfen lassen möchte, sollte dies unbedingt beachten, um kein Wohngeld für den laufenden Monat zu verschenken", erklärt Stock.

Die Wohngeldbehörde des Landkreises Gießen weist daraufhin, dass Haushalte mit Kindern, die Wohngeld beziehen, auch Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes in Anspruch nehmen können. In diesem Falle ist der Fachdienst Soziales und Senioren Ansprechpartner. Außerdem ist es möglich, dass sich Ansprüche auf Kinderzuschläge ergeben, die durch die Familienkasse geprüft werden.

Mieter können unter bestimmten Voraussetzungen ebenso Wohngeld erhalten wie Mieteigentümer. Ausgenommen sind Empfänger von Transferleistungen wie Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung.

Vor Ort ist die Wohngeldbehörde des Landkreises für die Gewährung zuständig. Weitere Infos unter www.lkgi.de/gesundheit-und- soziales/soziales/wohngeld. Erreichbar ist die Behörde per E-Mail an wohngeld@lkgi.de oder per Telefon 06 41/93 90-0. Infos zum Bildungs- und Teilhabepaket gibt es unter www.lkgi.de/gesundheit-und-soziales/soziales/bildung-und-teilhabe.

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