Dezemberhilfe jetzt beantragen

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Gießen(pm). Wer als Folge des Bund-Länder-Beschlusses vom 28. Oktober seinen Betrieb schließen musste, kann nun auch für Dezember 2020 eine Entschädigung beantragen. Wie die Novemberhilfe kann auch die Dezemberhilfe nur über Steuerberater und Wirtschaftsprüfer beantragt werden. Ausgenommen hierfür sind Soloselbstständige mit einem Förderhöchstbetrag von 5 000 Euro.

Berechtigt sind Unternehmen aller Größen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen, die als Folge des Bund-Länder-Beschlusses ihren Betrieb schließen mussten. Dies gilt auch für Unternehmen und Soloselbstständige, die mindestens 80 Prozent ihrer Umsätze mit den oben genannten Betrieben erzielen.

Die Förderhöhe beträgt 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats. Wenn im November oder Dezember trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt wurden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.

Eine Ausnahme gilt für gastronomische Betriebe: Für die Förderung angerechnet wird nur der Verzehr vor Ort - nicht aber Außer-Haus-Verkauf. Um eine zeitnahe Hilfe zu gewährleisten, werden den Unternehmen Abschlagszahlungen ausgezahlt. Seit 11. Dezember können diese bis zu 50 000 Euro betragen. Die Novemberhilfe kann bis 31. Januar 2021, die Dezemberhilfe bis 31. März 2021 beantragt werden.

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