so_humuss_100821_4c_2
+
so_humuss_100821_4c_2

Der Wißmarer und das »Hu muss«

  • Rüdiger Soßdorf
    VonRüdiger Soßdorf
    schließen

Sie suchten schon immer einen »Asbach uralt«-Aschenbecher mit Goldrand? Ein Tonbandgerät, um ihre alten musikalischen Schätzchen wieder zu hören? Oder einen Schrank aus dem frühen 20. Jahrhundert? Womöglich vermag Michael Schneider da weiterzuhelfen.

Der pensionierte Polizist hat sich im Herzen von Wißmar seinen Traum erfüllt: In einer alten Schreinerwerkstatt nebst großer Scheune an der Schulstraße hat Schneider seinen Antik- und Trödelladen wiedereröffnet.

Auf 120 Quadratmetern findet sich eine riesige Auswahl an Dingen, die man »hu muss« (haben muss). Das war schon der Name des ersten kleinen Ladens im Wißmarer Gewerbegebiet auf der Höll. Doch die 30 Quadratmeter dort reichten längst nicht aus. Die coronabedingte vorübergehende Schließung wurde denn konsequent zum Umzug genutzt.

Alte Möbel, Bilder, Spiegel, Bücher, Haushaltswaren, Kleidung, alte Elektrogeräte, Radios und vieles mehr werden in Werkstatt und Scheune präsentiert. Das eine oder andere besondere Stück findet Schneider auf Flohmärkten.

Aber nicht selten werden ihm auch »antike« Schätzchen »einfach so« angeboten: »Kannste das fier mich verkaafe? Schau emoal, was de dafür krichst…«. Und der Mann weiß, was er hat: Zu jedem Stück, das er in seinem Laden in die Hand nimmt, kann er eine Geschichte erzählen. Die Öffnungszeiten sind samstags und mittwochs von 10 bis 18 Uhr. Oder nach telefonischer Rücksprache: 01 52/28 96 74 77. so/FOTO: SO

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare