Der Wirt und die Banken

  • Rüdiger Soßdorf
    vonRüdiger Soßdorf
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Als der Wirt im Ort den Zapfhahn vor ein paar Jahren hochgedreht hatte, weil immer weniger Gäste kamen, da war das Geschrei plötzlich groß. Bei wem sollen wir jetzt unsere Schoppen trinken? Wer richtet Omas 80. Geburtstag aus?

In den Sinn kam’s wieder mit der angekündigten Schließung von Volksbank-Filialen im Gleiberger Land sowie dem Verschwinden der Geldautomaten in Treis und Ettinghausen. Die Bilder ähneln sich, auch wenn der Vergleich, wie so oft, etwas hinkt. Was bleibt gleichwohl? Die Hoffnung, dass die Menschen wieder mehr wertschätzen, was sie vor Ort haben. Dann klappt das auch mit dem Dämmerschoppen beim Wirt nebenan, idealerweise bezahlt mit Barem aus dem Automaten drei Häuser weiter. so

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