Der Lack gehört in Profihand

  • Ronny Herteux
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(pm). Ein kurzer Kontakt mit der Garagenwand, einem Ast oder einem Fahrradlenker, schon ist es passiert: Über Kotflügel, Motorhaube oder Autotür zieht sich ein Kratzer. Nachfolgend einige Tipps, wie Sie solche Schäden beheben können.

Ob das Auto direkt in die Werkstatt muss, hängt von der Tiefe des Kratzers ab. Bleiben Sie mit dem Fingernagel nicht am Lackkratzer hängen, wenn Sie darüberstreifen, können Sie versuchen, den Makel selbst auszumerzen.

Weicht die Farbe des Kratzers von der ursprünglichen Lackierung ab, ist er bis zur Grundierung, wenn nicht sogar bis zum metallisch schimmernden Blech durchgedrungen. Um Rost zu vermeiden, sollte das Auto zeitnah in die Werkstatt.

Ist der Kratzer tief, empfiehlt es sich, den Schaden von Profis in der Werkstatt behandeln zu lassen. Bei diesem Service lassen sich kleinere kosmetische Schäden wie Schrammen schnell und günstig per Spot-Lackierung oder Beilackierung mit Airbrush-Pistole beseitigen.

Bei sehr großen, noch dazu auf horizontalen Flächen befindlichen Kratzern kommt das Reparaturverfahren jedoch an seine Grenzen. So könnten beispielsweise ausgebesserte Stellen auf der Motorhaube durch Lichtspiegelungen sichtbar werden. Hier ist eine Neulackierung der gesamten Motorhaube möglicherweise die bessere Lösung.

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