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Der Hallenboden und das zweite Leben

  • VonRedaktion
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Während so mancher Bürger eine halbe Stunde und mehr bis zum Impfzentrum unterwegs war, gab es an der Grenze des Landkreis Gießen und des Lahn-Dill-Kreises eine rechte Ballung: In Heuchelheim als auch Waldgirmes wurden Spritzen mit dem Impfstoff verabreicht.

Nun ist dies Geschichte - und die Lahnauhalle muss in ihren Urzustand zurückversetzt werden. Damit der Boden in der Zeit des Impfansturms nicht allzu sehr unter Straßenschuhen, Tischen und anderen Gegenständen litt, waren einst rund 1000 Quadratmeter PVC-Schutzboden verlegt worden.

Nun muss dieser wieder raus. Er wandert aber nicht etwa auf den Müll, sondern auf eine besondere Mission: Ein Krankenhaus in Sierra Leone wird den Boden aus Lahnau bekommen. Damit kann der Zementboden abgedeckt und der Hygienezustand dort weiterentwickelt werden.

Am Mittwoch wurde der Boden aufgerollt, verpackt und an das Ehepaar Dr. Luise und Dr. Karl Förster aus Lahnau übergeben. Die beiden Ärzte engagieren sich seit den 1980er Jahren für unterschiedliche Projekte in Sierra Leone und unterstützen ihre Kollegen vor Ort regelmäßig, zum Beispiel mit medizinischen Geräten, Medikamenten sowie Baumaterialien und landwirtschaftlichen Maschinen.

pm/FOTO: PM

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