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Der Fußball-Guck-Club und der Pohlheimer Rundverkehr

  • VonRoger Schmidt
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Für eine außergewöhnliche Werbung für den »Rundverkehr Pohlheim« sorgte soeben der Fußball-Guck-Club Watzenborn-Steinberg. Dessen Mitglieder treffen sich seit 14 Jahren immer wieder samstags im Gasthof »Zur Ludwigshöh«; außer wenn die Bundesliga gerade mal Pause hat.

Dass sie nicht nur Fans des Fußballs, sondern auch ihrer Heimatstadt Pohlheim sind, bewiesen sie am vergangenen Samstag. Die Freunde hatten beobachtet, dass der im letzten Jahr gestartete Rundverkehr durch alle Stadtteile nicht so angenommen wird wie es sich die Initiatoren erhofft hatten. Denn oft dreht der Bus nur mit wenigen oder gar keinen Gästen seine Runden.

»Es fehlt an Bekanntheit in der Bevölkerung«, stellte auch Guck-Club-Mitglied Uwe Degen fest. Daher testete man das Angebot nun persönlich und hatte dabei mit Bürgermeister-Gattin Gabi Ruck und »Ludwigshöh«-Wirtin Bettina Flores sogar prominente Begleitung. Vom Rathaus ging es einmal rundum durch die Pohlheimer Stadtteile, unterbrochen nur von einem kurzen Fotostopp in Holzheim. Dort wurden die »Testfahrer« von zwei ehrenamtlichen Feuerwehrleuten, Volker Meckel und Helmut Jung, willkommen geheißen, die diese unvermittelte Aktion begrüßten.

Die Fußball-Fans erbrachten somit einen weiteren Beweis, dass der Rundverkehr die Menschen der Limes-Stadt ressourcenschonend verbinden kann. »Sehr gut«, lautet das Fazit der Club-Mitglieder nach der 40-minütigen Rundfahrt, auch dank der verlässlichen Taktung und einem günstigen Fahrpreis von 2 Euro. Jetzt wünschen sie sich mehr Nutzer, damit der Rundverkehr weitergeführt werden kann. Übrigens, zum Anpfiff der Nachmittags-Spiele waren die Fußball-Gucker pünktlich - trotz eines Fußwegs von der Schlusshaltestelle »Auf der Brücke« in Steinberg bis zur »Ludwigshöhe« in Watzenborn! rge/FOTO: RGE

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