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Der Förster und die Hochzeit

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Im sicheren Hafen der Ehe landete der Grünberger Stadtförster Hannes Wollmerstädt am vergangenen Samstag, als er im Trauzimmer des alten Brauhauses am Winterplatz seiner Julia geb. Eberhardt das Jawort gab. Wollmerstädt, der aus Heiligenstadt stammt, studierte an der Fachhochschule Erfurt Forstwirtschaft und Ökosystem-Management. Danach war er beim Forstamt Hessisch-Lichtenau, wechselte 2017 nach Gießen in die Landesbetriebsleitung und ergriff 2020 die Chance, Revierförster in Grünberg mit einem 850 Hektar großen Waldbestand zu werden.

Julia Eberhardt studierte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena Englisch und Biologie auf Lehramt für das Gymnasium und bestand 2019 ihr erstes Staatsexamen. Sie folgte ihrem jetzigen Mann nach Hessen, ist an der Vogelsbergschule in Lauterbach tätig und wird in Kürze ihr 2. Staatsexamen ablegen. Beide sind jetzt im Forsthaus in Reinhardshain ansässig.

Kennengelernt hat sich das Paar 2013, als der heutige Ehemann bei einer Kirmes fragte, wer denn mit ihm tanzen möchte. Da war es Julia, die Ja sagte. Es wurden die Handy-Nummern ausgetauscht; sie speicherte seine unter »Hannes der Förster«. In der Folgezeit kam es immer wieder zu Verabredungen. Nach der Zeit der Wochenendbeziehung zwischen Gießen und Jena zog Julia ins Forsthaus nach Annerod.

Die Hunde gehören zur Familie dazu - und spielten auch beim Heiratsantrag eine Rolle: Am Geburtstag von Julia im vergangenen Jahr überraschte Hannes sie mit den mit einer Fliege gekleideten Hunden Duke und Daisy, auf denen zu lesen war: »Willst du für immer unser Frauchen sein, dann musst du jetzt Ja sagen.«

Auch im Garten des Försters geht es tierisch zu: Dort steht neben Gemüse auch ein Hühnerstall, in dem 19 Hühner und sechs Küken leben. Jagdhornbläser, eine Musikkapelle aus der Heimat und ein brillantes Feuerwerk waren Highlights der Hochzeitsfeier. dis/FOTO. DIS

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