su-gnome_021021_4c_2
+
su-gnome_021021_4c_2

Der Daubringer Wald und seine illustren Gäste

  • VonRedaktion
    schließen

Wer dieser Tage am Daubringer Buchenberg spazieren ging, der dürfte sich die Augen gerieben haben: Eine merkwürdige, illustre Gesellschaft kam ihm da des Wegs. Gnome und Fischgestalten in irrwitzigen Verkleidungen, ein Fuchs, der sich auf einer Schaukel, aufgehängt zwischen mächtigen Buchenstämmen, räkelte. Dazu durchdrangen sphärische, auch mal rhythmische Klänge den Wald - artistische Überraschungen inklusive.

Auf dem schmalen Pfad konnte es noch dazu passieren, dass einem - während man noch die Augen rieb - Tee oder Cognac angeboten wurde. Der wunderschöne Buchenwald mit seinen großen Steinen und seiner Magie wurde durch die skurrilen Gestalten und tragenden Klänge zu einem regelrechten Zauberwald erhoben. Fand hier doch, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, eine gelungene Theateraktion statt. Im Laufe der letzten Monate hatten etwa zehn Personen unter Leitung von Ekaterina Khmara und Matthias Faltz vom Theater »Joschik« eine Theateraktion vorbereitet. Die Gruppe war der Frage nachgegangen, was notwendig sei, um Gemeinschaft zu erleben und zu spüren. Über die gemeinsame Wahrnehmung mit allen Sinnen führte der Weg zur Theateraktion. Halb öffentlich, weil am Spielort Buchenberg nur eine beschränkte Zahl von Gästen Platz finden konnte. Wunderbar ergänzt und gesteigert wurde die magische Stimmung durch die Klänge und Rhythmen des Percussionisten Markus Reich, der am Ende Gäste und Gastgeber ganz im Sinne des Themas des Projekts zu einem gemeinsamen Tanz anführte. Ob die Gruppe wie gewünscht zusammen weiterarbeiten kann, muss sich noch herausstellen, da das Projekt im Rahmen einer Flux-Theater-Residenz vom Land Hessen gefördert wurde und der Förderzeitraum jetzt ausgelaufen ist. pm/FOTO: PM

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare