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Das Ende einer Bausünde

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Von: Ursula Sommerlad

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In Villingen ist gut zwei Wochen nach Beginn der Abrissarbeiten vom sogenannten »Sommerlad-Haus«, einst Sitz eines florierenden Schmuck- und Uhrengroßhandels, nur noch ein Betonskelett übrig. Der viergeschossige Klotz aus den 1970er Jahren hatte nach der Pleite des Unternehmens und einer Zwischennutzung als Gemeinschaftsunterkunft jahrzehntelang leer gestanden.

Bereits gänzlich niedergerissen wurde ein angrenzendes Wohnhaus.

Auf dem gesamten Areal soll nun ein neues Wohnviertel entstehen. Der bisherige Bebauungsplan, der rund 20 Grundstücke für Einfamilien- und Reihenhäuser vorsieht, soll noch einmal fortentwickelt werden.

Wie Hungens Bürgermeister Rainer Wengorsch mitteilte, hat der private Investor nun auch betreutes Wohnen oder Seniorenapartments auf dem Gelände ins Auge gefasst. Darüber hinaus stehe laut Bürgermeister eine Erweiterung des Gebietes in nördlicher Richtung zur Debatte. Wengorsch sagte, dass man alle baurechtlichen Fragen zügig klären wolle, damit der Investor im kommenden Jahr mit der Umsetzung seiner Pläne beginnen könne. us/FOTO US

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