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"Dark" war laut Netflix bisher "eine der am meisten gesehenen nicht-englischsprachigen Serien auf Netflix" überhaupt.

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"Dark": So viel Gießen und Umgebung steckt in der Serie von Netflix

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Die erste in Deutschland produzierte Netflix-Serie "Dark" war bisher ein Riesenerfolg. Nun startet Staffel 2. Unsere Region spielte bisher eine durchaus prominente Rolle.

Die erste Staffel der Mysteryserie "Dark" war laut Netflix "eine der am meisten gesehenen nicht-englischsprachigen Serien auf Netflix" überhaupt. Thema ist das Verschwinden von Kindern in einer deutschen Kleinstadt. Winden heißt sie und soll laut Auskunft von Netflix ein "komplett fiktiver Ort ohne regionale Zuordnung" sein.

  1. So ist in Reisepässen, die eingeblendet werden, die Stadt zu lesen, in der die Dokumente ausgestellt wurden: "Stadtverwaltung Gießen", heißt es dort.
  2. Ebenfalls ist ein bekannter Vorwahlbereich auf gezeigten Telefonlisten zu sehen: Unter anderem ist hier 06404 für Lich zu lesen. Oder 06428 für Stadtallendorf.
  3. Und dann der Ort des Geschehens: "Winden" gibt es mehrfach im Bundesgebiet. Einmal jedoch auch im nördlichen Hochtaunuskreis als Teil der Gemeinde Weilrod.
Ausgestellt von der "Stadtverwaltung Gießen": Ein Ausweis aus Staffel 1. 

Die große Frage: Wie kommt es zu der Häufung der Verweise? Gedreht wurde laut Netflix zumindest nicht in Gießen und Umgebung, sondern in den tiefen Wäldern Brandenburgs. Eine Verbindung gibt es jedoch: Jantje Friese, die die erste Staffel von "Dark" gemeinsam mit Baran bo Odar konzipiert hat, wurde in Marburg geboren. Gut möglich, dass sie ihre Heimat - ähnlich wie Til Schweiger es mit Heuchelheim macht - in ihre Geschichte einbaute, durch kleine Hinweise.

Kurios: Auch für die Dreharbeiten gibt es einen Bezug nach Mittelhessen: Ein Bagger, der für die 1. Steffel auf Netflix gebraucht wurde, kam aus dem Fuhrpark eines Unternehmens aus Pohlheim.

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