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Damaschke feiert 80. Geburtstag

  • Thomas Brückner
    vonThomas Brückner
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Grünberg (tb). Der Jubilar, so treffend formulierte es ein Weggefährte zu dessen 60. Geburtstag, verfechte »mit seltener Beharrlichkeit« seinen Standpunkt, manchmal gepaart mit »etwas patriarchalischem Gebahren«. Der Jubilar selbst bezeichnete sich gern als »sturen Preußen«, für die der Dienst am Staat ja als hehre Pflicht gilt. Für die Grünberger ist klar, wer gemeint ist:

Ehrenbürgermeister Siegbert Damaschke. Heute feiert er seinen 80. Geburtstag.

1941 in Rhein (Masuren) geboren, wusste Damaschke selbst in höherem Alter noch Beweise seiner Beharrlichkeit zu geben: 2016 war er von einem hinteren Platz nach oben kumuliert worden und nahm das Stadtverordnetenmandat an. Er sehe sich in der Pflicht, respektiere das Wählervotum, meinte er damals. So kam’s, dass Damaschke zwölf Jahre nach der Verabschiedung als Bürgermeister wieder im Stadtparlament saß, die komplette Legislatur blieb und mehr als anders seine Aufgabe, die Verwaltung zu kontrollieren, wahrnahm.

Ende der 60er hatte der gelernte Lehrer seine politische Karriere begonnen, war für die CDU ins Stadtparlament eingezogen und 1980 Bürgermeister geworden. Er blieb es bis 2004. In den »Damaschke-Jahren« wurden Millionen investiert. Erwähnt seien hier nur Alstadtsanierung, Abwasserklärung, Museum - und eine Herzensangelegenheit des Jubilars, der sich Jahrzehnte auch in der Kreispolitik engagierte: 1992 initiierte er eine Partnerschaft mit dem polnischen Mragowo. Also jener Stadt, die noch Sensburg hieß, als Klein-Siegbert ganz in der Nähe, eben in Rhein, um den Christbaum tanzte. So zumindest hat er es mal erzählt. FOTO: ARCHIV

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