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Die neuen Häuser der Baugenossenschaft Busecker Tal in Großen-Buseck.

Zwei Großprojekte abgeschlossen

  • VonSiglinde Wagner
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Buseck/Reiskirchen (siw). Die Baugenossenschaft Busecker Tal wächst und wächst: Zuletzt hat sie zwei Großprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund neun Millionen Euro realisiert. Hierüber und über die positive finanzielle Lage berichtete Reiner Hahn, Prokurist der novo-terra GmbH und langjähriger Geschäftsführer der Baugenossenschaft, in der Jahreshauptversammlung im Kulturzentrum Großen-Buseck.

Der 2018 begonnene Neubau mit 25 barrierefreien Wohnungen in Reiskirchen (Lessingstraße 8 a) konnte im Herbst 2020 planmäßig bezogen werden. Die Einweihungsfeier wurde coronabedingt im Juli 2021 nachgeholt. Ein weiterer Neubau mit 24 Sozialwohnungen in Großen-Buseck (Riedstruth) befand sich im Berichtsjahr 2020 noch im Bau. Inzwischen wurden alle Wohnungen bezogen.

Kaum Leerstand

Die Anzahl der Wohnungen ist von 353 im Vorjahr auf nunmehr 402 Wohnungen angestiegen, die der Mitglieder von 449 auf 479. Im Besitz der Baugenossenschaft befinden sich zudem 64 Garagen (Vorjahr 55), eine Geschäftsstelle und eine Fotovoltaikanlage.

Auch das dürfte nicht überraschen: Das Leerstandsrisiko bleibt dauerhaft gering, da den Gemeinden Buseck und Reiskirchen mit ihren Ortsteilen langfristig ein hoher Mietwohnungsbedarf prognostiziert wird. Vorübergehender Leerstand ist daher nur für Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten nach Wohnungswechseln zu verzeichnen. Dafür wurden im Berichtsjahr 2020 rund 200 000 Euro aufgewendet.

Das Betriebsergebnis belief sich auf 425 000 Euro (Vorjahr 396 000). Die Steigerung resultiert aus den neu hinzugekommenen Mieten für Reiskirchen und die gesunkenen Zinsaufwendungen. Die Bilanzsumme betrug 22,15 Millionen (Vorjahr 19 Millionen). Einstimmig wurde die Ausschüttung einer Dividende von vier Prozent beschlossen.

Im Vorstand sind Susanne Rosemann für die Finanzen und Manfred Scheld für den bautechnischen Bereich zuständig. Die Zusammenarbeit habe sich bewährt und in den zurückliegenden Jahren zu keinen Beanstandungen geführt, so der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Buhl.

Klaus Müller wurde in der Versammlung für 50-jährige Mitgliedschaft durch Buhl und Hahn geehrt.

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