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Der Traditionschor der Sängervereinigung Germania Alten-Buseck unter der Leitung von Gabriela Tasnadi. FOTO: SIW

Zeit der tausend Träume

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Buseck(siw). Weihnachten sei keine Jahreszeit, sondern ein Gefühl, ein Versprechen, Liebe und Hoffnung. Dies spürbar zu machen, dazu könne auch die Musik beitragen. Mit diesen Worten hieß Beate Volbrecht die Besucher des Weihnachtskonzerts der Sängervereinigung Germania Alten-Buseck willkommen.

Gemeinsam mit Sascha Schäfer führte Volbrecht am vierten Advent in der evangelischen Kirche Sankt Georg durch ein stimmungsvolles Programm. Pfarrer Thomas Leimbach las eine besinnliche Geschichte vor, in welcher Sterne symbolisch für Tod und Leben gleichermaßen stehen. An der Orgel war Ottmar Döll zu hören.

Die Klänge der Stille - so ist "The sound of silence" zu übersetzen. Der erstmals 1964 von Simon & Garfunkel veröffentlichte Hit wurde längst in die Liste der besten 500 Songs aller Zeiten aufgenommen. In Alten-Buseck stand der Evergreen für einen wunderbaren Auftakt zum ersten Konzertblock, der vom Chor "Sing Factory" gestaltet wurde. Sanft fließend ging es mit dem Winter-Largo aus "Vier Jahreszeiten" nach Antonio Vivaldi in einem Satz von Lorenz Maierhofer und "Candlelight Carol" von John Rutter weiter. Besonders gefallen konnte der Vortrag von "A million dreams" aus "The greatest Showmann", mit den sehr gut herausgearbeiteten Melodienbögen und einem solistischen Part für die ganz jungen, teils kindlichen Stimmen dieser Formation. Der Traum von einer Winterlandschaft konnte mit etwas Fantasie bei "Believe" aus "The polar express" wahr werden. Mit Cohens "Hallelujah" beschloss die "Sing Factory" ihre Darbietungen.

Ein reines Vergnügen war die "Petersburger Schlittenfahrt", sicher und mit Schwung vom Traditionschor dargeboten. Der Chor schwelgte gesanglich in Erinnerung an alte Zeiten, als Möbel für das Puppenhaus und ein warmer Pulli für die Spielzeugmaus noch auf dem Wunschzettel standen. Dieses Lied mit dem Titel "Wenn du daran glaubst" wurde von Oliver Gies geschrieben.

Wunderbarste Zeit ist nahe

Mit stabilen und rundem Klang intoniert der Chor "Die wunderbarste Zeit ist nah", ebenfalls aus der Feder von John Rutter. Laut Schäfer eines der Lieblingslieder des Chores ist "Transeamus usque Bethlehem". Dieses in weiten Passagen von den Männerstimmen dominierte und von der Orgel begleitete markante Stück setzte den Schlusspunkt in einem abwechslungsreichen Programm. Die Leiterin beider Chöre ist Gabriela Tasnadi.

Zum Abschluss eines mit reichlich Beifall honorierten Konzertes sangen beide Chöre gemeinsam mit den Besuchern "Stille Nacht, heilige Nacht".

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