OGV will neue Kelter erwerben

  • vonred Redaktion
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Buseck(pm). Alljährlich Ende Januar lädt der Obst- und Gartenbauverein Alten-Buseck zur Mitgliederversammlung ein und ehrt in diesem Rahmen die Vereinsmitglieder, die auf eine langjährige "runde" Vereinszugehörigkeit zurückblicken können sowie runde oder halbrunde Geburtstage im vergangenen Jahr begehen konnten. Aufgrund der Corona-Pandemie ist dies in diesem Jahr nicht möglich.

Neue Anlage bestens bewährt

"Wir haben daher im Vorstand beschlossen, dass wir die diesjährige Mitgliederversammlung erst im Frühjahr oder Sommer auf der Vereinsanlage des Obst- und Gartenbauvereines, im Außenbereich, durchführen werden", gab der Vorsitzende Erhard Reinl bekannt. "Wir hoffen, dass wir die Mitglieder Mitte des Jahres zur Mitgliederversammlung einladen können."

Der Vorsitzende blickt in seiner Pressemitteilung schon einmal auf das vergangene Jahr zurück und schaut auch nach vorne.

Anlässlich der Mitgliederversammlung im Januar 2020 wurde der Vorstand neu gewählt. Vorsitzender blieb Erhard Reinl. Neu in den Vorstand gewählt wurden Manfred Buhl, Dr. Ullrich Eskens und Ferdi Gerten sowie Alexander Käs-Schlinkheider. Letzterer wurde zum Zweiten Vorsitzenden gewählt.

Auch der Obstbaumschnittlehrgang Anfang März 2020 konnte noch vor den durch die Pandemie bedingten Einschränkungen durchgeführt werden, danach war die Vereinstätigkeit, den Vorgaben entsprechend, nur sehr eingeschränkt möglich. So musste auch das traditionelle Mostfest am ersten Septemberwochenende ausfallen.

Dass aber auch zu Coronazeiten Äpfel wachsen und verarbeitet werden müssen, dürfte verständlich sein, so Reinl. Die Neuanschaffung einer Pasteurisierungsanlage 2020 war daher ein zentrales Thema des Vereins, um den Anforderungen des im Herbst anstehenden Kelter- und Pasteurisierungsbetriebes gerecht werden zu können.

Der Kauf der Pasteurisierungsanlage war nur dank großzügiger Spenden möglich, hier insbesondere durch den Zuschuss durch den Verein "Region Gießener Land".

Die Kelter- und Pasteurisierungsarbeiten wurden den Vorgaben zur Corona-Pandemie entsprechend durchgeführt. Es gab keine Probleme. Die neue Pasteurisierungsanlage hat sich bestens bewährt. Das Pasteurisieren konnte problemlos abgewickelt werden.

Im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme wurden im November zehn Halbstammapfelbäume gesponsert und auf dem Vereinsgelände gepflanzt.

Der für Anfang März geplante Obstbaumschnittlehrgang kann nicht stattfinden. Der Verein beabsichtigt aber, in diesem Jahr einen Sommerschnittlehrgang anzubieten, in der Hoffnung, dass dies bis dahin möglich sein wird, sagte der Vereinschef. Er hofft auch, dass das Mostfest am ersten Septemberwochenende stattfinden kann.

Danach ist, wie alle Jahre im September und Oktober, die Kelter- und Pasteurisierungssaison angesagt. Der Vorstand trägt sich mit dem Gedanken, in diesem Jahr eine neue Kelter zu erwerben, allerdings muss dies auch in den finanziellen Rahmen passen. Sehr dankbar wäre er für jegliche finanzielle Unterstützung. Gerne beantworten die Vorstandsmitglieder Fragen hierzu.

Der Verein sei gut aufgestellt, "auch neue Mitglieder konnten wir in unseren Reihen begrüßen", berichtet der Vorsitzende. Neue Mitglieder seien weiterhin jederzeit willkommen.

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