Baumaschinen und Lkw prägen seit Monatsbeginn das Treiben auf dem Stirnberg: Die 2018 niedergebrannte Halle des MSC Beuern wird neu aufgebaut. FOTO: CON
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Baumaschinen und Lkw prägen seit Monatsbeginn das Treiben auf dem Stirnberg: Die 2018 niedergebrannte Halle des MSC Beuern wird neu aufgebaut. FOTO: CON

Wiederaufbau am Stirnberg

  • vonConstantin Hoppe
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Buseck(con). Es tut sich etwas auf dem Stirnberg, hoch über Beuern: Über zwei Jahre ist es her, dass ein Brand dort die Versorgungshalle des Motorsportclub (MSC) Beuern zerstörte - ein harter Schlag für den Verein. Inzwischen prägen Baumaschinen und Lkw das Bild auf dem Gelände: Seit Anfang November laufen die Arbeiten für einen Ersatzbau der im September 2018 niedergebrannten Halle.

Der Komplex soll nach Möglichkeit bis zum Mai fertig- gestellt sein: "Wir hoffen, dass der Bau Pfingsten 2021 fertig ist. So können wir die Halle nutzen, falls unser Pfingst-Moto-Cross stattfinden kann", berichtete MSC-Vorsitzender Gernot Nasswetter gegenüber der Gießener Allgemeinen. Ob das Rennen gestartet wird, hängt vor allem an der weiteren Entwicklung rund um das Coronavirus. Wegen der Pandemie hatte der MSC bereits auf den symbolischen Spatenstich zum Auftakt der Bauarbeiten verzichten müssen.

Baukosten im sechsstelligen Bereich

Seit dem verheerenden Brand gab es für die Vereinsverantwortlichen alle Hände voll zu tun. Es mussten Planungen für den Wiederaufbau gemacht und Gespräche mit den zuständigen Behörden geführt werden. "Dafür geht auch ein besonderer Dank an die Gemeinde Buseck, das Regierungspräsidium und den Landkreis Gießen - uns wurden keine Steine in den Weg gelegt und wir haben viel Unterstützung der Behörden erfahren", resümiert Nasswetter die Abläufe, und: "Das empfand ich auch als positives Zeichen für die Zukunft des Motorsports hier in Beuern."

In den kommenden Monaten wird die neue Versorgungshalle als Massivbau entstehen; der Vorgängerbau bestand aus Holz. Auch die neue, rund 400 Quadratmeter große Halle soll vor allem als Abstellmöglichkeit für die Vereinsfahrzeuge dienen. Daneben sind aber auch Toilettenanlagen geplant. Hinzu kommen eine Küche und ein Verkaufsraum, die vor allem bei Rennen genutzt werden sollen. Insgesamt liegen die Baukosten im sechsstelligen Bereich.

Massivbau dank zahlreicher Spenden

Finanziert wird das Vorhaben überwiegend aus den Versicherungsleistungen der zerstörten Halle. "Wir hatten aber auch viele fleißige Spender die uns unterstützt haben", freut sich Nasswetter. Auch weiterhin werden Spenden gerne gesehen. Diese Unterstützung ermöglichte auch den Massivbau. Trotzdem muss der Verein auf die Baukosten achten: "Wir müssen schauen, wo wir sparen können - deshalb werden Dachdeckerarbeiten, der Sanitärbereich, Trockenbau- arbeiten sowie das Streichen und Pflastern in Eigenleistung des Vereins erbracht", erläuterte der Vorsitzende.

War der Brand vor zwei Jahren ein herber Schlag für den Verein, so sieht man nun der Zukunft positiv entgegen: "Künftig wird hier dann alles etwas hübscher sein als vorher", meint Nasswetter. Aber klar ist auch, dass sich ein Gebäude, das über 40 Jahre hinweg immer wieder erweitert wurde, nicht so einfach ersetzen lässt - dafür wird noch viel mehr Arbeit investiert werden müssen.

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