Straßensanierung

Vollsperrung zwischen Alten-Buseck und Trohe bis Anfang November

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Der Landkreis lässt die Kreisstraße 143 für rund 460 000 Euro sanieren. Für mindestens zwei Monate müssen Anlieger einen Umweg nehmen.

Auf den ersten Blick scheint die Kreisstraße zwischen Alten-Buseck und Trohe nicht unbedingt ein drängender Sanierungsfall zu sein, auch wenn einige Risse zu erkennen sind. "Manche Schäden sieht man nicht, sondern spürt sie erst auf der Straße", kommentierte Kreisbaudezernentin Dr. Christiane Schmahl beim Ortstermin am Montagmittag.

Es gebe viele Straßen in schlechtem Zustand, äußerte sich Eugen Reichwein, regionaler Bevollmächtigter von Hessen Mobil. Man müsse Prioritäten setzen. Weil die Straßenoberfläche auf der Kreisstraße 143 wenig Halt biete, der Bremsweg dadurch länger werde und die Verkehrssicherheit in Gefahr sei, habe an dieser Stelle dringender Handlungsbedarf bestanden.

Für insgesamt rund 460 000 Euro lässt der Landkreis Gießen die Troher Straße nun sanieren. Seit Montagmorgen ist die Strecke zwischen Am Rinnerborn in Alten-Buseck und dem Ortseingang von Trohe bis voraussichtlich Anfang November komplett gesperrt.

Umleitung am Tierheim vorbei

Die Vollsperrung ist nach Angaben des Landkreises aufgrund der geringen Fahrbahnbreite von 5,10 Meter notwendig. Die geringe Breite ist, wie Schmahl mitteilte, auch der Grund dafür, dass der Kreis die Baumaßnahme auf eigene Kosten und ohne Zuwendungen des Landes umsetzten muss.

Die offizielle Umleitung führt während der Sperrung am Tierheim vorbei – also über die Landesstraße 3128 (Gießener Straße) und die Kreisstraße 31 (Kurt-Schumacher-/Vixröder Straße). Für Bürger von Trohe, die etwa zum Einkaufen nach Alten-Buseck fahren, sei dieser Umweg eine Belastung, sagte Busecks Bürgermeister Dirk Haas bei dem Ortstermin.

Sieben Unternehmen haben sich beworben

Der hintere Teil der Kreisstraße am Ortseingang von Trohe werde in einem weiteren Schritt erneuert, dort wird auch die Gemeinde eingebunden sein. Allerdings wird dieser Teil der Sanierung laut Hessen Mobil erst im kommenden Jahr angegangen.

Hessen Mobil ist vom Kreis mit der Sanierung beauftragt. Für den jetzigen Bauabschnitt hat die Firma W. Jost aus Weilmünster als ausführendes Unternehmen den Zuschlag erhalten.

Laut Landkreis haben sich sieben Unternehmen auf die Ausschreibung beworben, dies sei angesichts voller Auftragsbücher in der Baubranche eine relativ hohe Zahl. Zunächst wird nun der beschädigte Asphalt bis zu zehn Zentimeter tief abgefräst. Anschließend werden mehrere Schichten neu aufgebracht.

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