Verkehrsinitiative fordert mehr Fahrradstraßen

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Buseck (pm). Die Verkehrswendeinitiative Buseck hat bei ihrer jüngsten Videokonferenz darüber gesprochen, dass der boomende Fahrradverkehr oft keine angemessene Infrastruktur vorfindet. An frühlingshaften Tagen seien die Radwege überfüllt. Die verschiedenen Bedürfnisse der Nutzer führen zu gefährlichen Situationen: Auf vergleichsweise engen Wegen findet Begegnungs- und Überholverkehr von E-Bikern, Rennradlern, Familien auf Fahrrädern, Fahrradanhängern, Inlinern und Spaziergängern mit und ohne Hund statt.

Statt im eigenen Tempo das Fahrradfahren genießen zu können, sei hohe Konzentration nötig, um auszuweichen, zu bremsen und wieder zu beschleunigen.

Währenddessen sind auf einigen Landstraßen vergleichsweise wenig Autos unterwegs. Diese Straßen als Radfahrer zu nutzen, sei indes gefährlich. Viele Autos sind mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Die Initiative fordert daher grundsätzliches Umdenken und schnelle, unbürokratische Lösungen. Viele Ideen der Gruppe wären ohne Aufwand umzusetzen: Umwandlung von Straßen in Fahrradstraßen, hoch sanktionierte und gut kontrollierte Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Sperrung von Straßen oder Straßenabschnitten für Autos beispielsweise.

Immerhin sei die Fahrradstraße entlang des hessischen Fahrradweges R 7 durch Buseck schon von allen Fraktionen beschlossene Sache und gemäß Bürgermeister Haas auf dem Wege der Umsetzung.

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