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Ortstermin an der Wieseckbrücke mit (v. r.) Bürgermeister Dirk Haas, Michael Thelen (Fachbereichsleiter Bauen) und Jens Heitmann (Technischer Betriebsleiter der Gemeindewerke).

Verkehrsführung ist große Herausforderung

  • vonSiglinde Wagner
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Buseck (siw). Mit einer weiteren Maßnahme ihm Rahmen der »Wiederkehrenden Straßenbeiträge« werden derzeit im »Gewerbegebiet Ost Großen-Buseck« der nördliche Teilbereich der Edekastraße und die Wieseckbrücke grundhaft saniert. Sowohl verkehrs- wie auch bautechnisch gestalten sich die Rahmenbedingungen äußerst schwierig. Neben dem Straßenbau wird die Leitungsinfrastruktur der Wasserversorgung erneuert.

Die Verkehrsführung während der Baumaßnahme bedeutet eine besondere Herausforderung, da die Zufahrt für den Schwerlastverkehr fast durchgängig aufrechterhalten bleiben soll. Lediglich an einem Wochenende (voraussichtlich Ende Juni) wird es temporär zu einer Vollsperrung kommen, damit die abschließenden Asphaltarbeiten ausgeführt werden können.

Durch die frühzeitige Einbindung der betroffenen Firmen und die gute planerische und logistische Vorbereitung der Baumaßnahme in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Ingenieurbüro Zick-Hessler (Wettenberg) konnten die Arbeiten kürzlich starten.

Die hauptsächlich betroffenen Gewerbebetriebe (Feroment, Drachengas) wurden in die Bauablaufgespräche involviert. Dank der Bereitschaft von Feroment, einer vorübergehenden Nutzung ihres Firmengeländes für Fußgänger zuzustimmen, konnte die verkehrliche Bauabwicklung deutlich verbessert werden.

Freigabe Mitte Juli

»Die schwierigen Rahmenbedingungen erfordern eine umsichtige und engagierte Arbeitsweise der Mitarbeiter der ausführenden Baufirma Faber & Schnepp«, betont Jens Heitmann, technischer Betriebsleiter der Gemeindewerke Buseck. Die Baukosten belaufen sich auf rund 570 000 Euro, davon entfallen 285 000 Euro auf den Straßenbau, 200 000 Euro auf die Sanierung des Brückenbauwerks und 85 000 Euro auf die Erneuerung der Wasserversorgungsanlagen. Bei einer geplanten Bauzeit von vier Monaten ist mit dem Bauende und einer Verkehrsfreigabe Mitte Juli zu rechnen.

»Der Teilabschnitt Nord ist der Auftakt, die Sanierung der Straße von der Brücke bis zum Bahnübergang soll bald folgen - spätestens im kommenden Jahr«, erklärte Bürgermeister Dirk Haas kürzlich bei einem Ortstermin. Der Zeitpunkt sei jedoch abhängig von der ausführenden Firma.

»Eine Ausschreibung in einem Stück war derzeit schwierig«, erläuterte Fachbereichsleiter Bauen, Michael Thelen. Aufgrund der rasanten Preisentwicklung sei aktuell kein Anbieter in der Lage, eine solche Kalkulation vorzunehmen. Haas bedankte sich insbesondere bei den gewerbetreibenden Anliegern für deren Verständnis und die Mitwirkung.

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