Eng an eng das Programm der "Musik im Park" verfolgen - das wird wohl auf absehbare Zeit nicht möglich sein. ARCHIVFOTO: SIW
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Eng an eng das Programm der "Musik im Park" verfolgen - das wird wohl auf absehbare Zeit nicht möglich sein. ARCHIVFOTO: SIW

Vage Hoffnung

  • vonSiglinde Wagner
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Buseck(siw). Die Konzertreihe "Musik im Park" in ihrer mittlerweile fünften Auflage sollte eigentlich am 7. Mai starten. Dieser Termin wird nicht zu halten sein. Bürgermeister Dirk Haas hegt jedoch die Hoffnung, dass zumindest einige Konzerte noch in diesem Sommer stattfinden können.

Vermutlich wird es jedoch nicht möglich sein, dass die großen Blasorchester und Chöre auftreten. Erfahrungsgemäß ziehen diese besonders viele Zuhörer an. Außerdem bietet das Atrium für kleinere Ensembles den Akteuren genügend Freiraum für eine breite Aufstellung.

Um die Besucherzahl etwas einzugrenzen, wäre es nach Ansicht von Bürgermeister Haas vorstellbar, dass nur 70 Stühle mit dem gebotenen Abstand aufgestellt werden. Weiteren Besuchern biete der weitläufige Schlosspark viel "Bewegungsfreiheit".

Entwicklung abwarten

Alles hängt von der Eindämmung der Covid-19-Pandemie ab. Bisher sind die Infektionszahlen im Landkreis Gießen eher niedrig. Sollte sich das ändern, ist eine Absage wahrscheinlich, zumal viele Besucher im fortgeschrittenen Alter und damit besonders gefährdet sind. "Wir müssen die weitere Entwicklung und die Vorgaben von Bund und Land abwarten und entscheiden dann kurzfristig", so Haas.

Bereits im August 2003 war in dieser Zeitung zu lesen "Gelungener Auftakt der ›Musik im Schlosspark‹". Und weiter hieß es: "Die ausgesprochen große Resonanz zeigt den Organisatoren, dass die Busecker Bevölkerung auf eine derartige Veranstaltung offenbar lange gewartet hatte".

Initiator und federführend bei der Organisation war damals Friedhelm Leblanc, Mitwirkende an einem mehrstündigen Unterhaltungsprogramm im Atrium die Busecker Volksmusikanten, das Drehorgel-Duo Rita und Rolf Mattern und die Volkstanzgruppe aus Annerod.

Bei einer Neuauflage hätten sie alle wieder dabei sein wollen. Ehrenbürgermeister Erhard Reinl äußerte sich zuversichtlich, dass es weitere Veranstaltungen geben werde. Doch dann fehlte eine Person, die den Hut aufsetzt und das Heft, sprich die Organisation, in die Hand nimmt. Bis Bürgermeister Dirk Haas kam und die Veranstaltungsreihe 2016 erfolgreich wiederbelebte.

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