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Die Tiefbauarbeiten in der Troher Straße, der Flußgasse und der Schulstraße nähern sich langsam ihrem Ende.

Tiefbauarbeiten vor dem Abschluss

  • VonConstantin Hoppe
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Buseck (con). Was passiert aktuell in Alten-Buseck und was könnte sich in den kommenden Monaten dort verändern? Diese Fragen standen nun bei einer Ortsbegehung mit Bürgermeister Dirk Haas zur Beantwortung an.

Ein Thema, das die Bürger in Alten-Buseck schon lange umtreibt, sind die Bebauungspläne für den Ortsteil. Veraltete Bebauungspläne ließen hier in der Vergangenheit immer wieder Bauprojekte zu, die in der Bevölkerung so nicht erwünscht waren. »Mittlerweile gibt es immer größere Gebäude im Ort, die im negativen Sinne ortsbildprägend sind«, meinte beispielsweise Ortsvorsteher Manfred Buhl.

Deshalb überarbeitet die Gemeindeverwaltung die Bebauungspläne und schaut, wo es problematische Stellen in den Satzungen gibt. Diese sollen anschließend behoben werden, berichtete der Bürgermeister.

Viele Autofahrer zu schnell

Ein weiteres Bauprojekt, das die Alten-Busecker schon seit mehr als einem Jahr begleitet, sind die umfangreichen Tiefbauarbeiten in der Troher Straße, der Flußgasse und der Schulstraße. Dazu hatte der Bürgermeister eine gute Nachricht für die Anwohner: »Die derzeit größte Baustelle Busecks nähert sich ihrem Ende.«

Tatsächlich warten nur noch die letzten Meter bis zum Kreuzungsbereich Sudetenstraße/Treiser Pfad/Schulstraße auf den Ausbau, dann sind die Bauarbeiten abgeschlossen. »Wie sind zuversichtlich, dass der Bau im gesetzten Zeitrahmen beendet werden kann«, meinte Haas.

Und auch wenn die laufenden Arbeiten den Anwohnern natürlich vieles abverlangt haben, so gab es fast nur positive Rückmeldungen gegenüber der Gemeindeverwaltung.

Nur eine Straße weiter gibt es eine weitere Problemstelle: Die Ortseinfahrt aus Richtung Daubringen werde von vielen Autofahrern viel zu schnell befahren. Hinzu komme, dass die Fahrbahnoberfläche in einem »fast schon katastrophalen Zustand« ist, hieß es. Hier soll etwas getan werden, mit dem man diese Missstände verbessern und auch Fahrbahnschäden besser vorbeugen kann. Eine Idee ist, mit den Gewerbebetrieben im Flößer Weg zu klären, ob deren Fahrzeuge den angrenzenden Wißmarer Weg nehmen müssen oder ob andere Fahrwege sinnvoll wären - denn auch im Wißmarer Weg ist die Fahrbahndecke sanierungsbedürftig. Auch eine Umgestaltung des Ortseingangs könnte erfolgen: »Es muss so gestaltet werden, dass es Sinn ergibt«, sagte der Bürgermeister.

Ein weiteres vieldiskutiertes Thema in Alten-Buseck ist die Grundschule. Das Schulgebäude und dessen eventuelle Vergrößerung war mehrfach ein Thema in der Kommunalpolitik. Derzeit wird weiterhin an einem Verkehrskonzept gearbeitet, was den Schulweg für die Kinder sicherer machen soll. Dazu gab es eine interessante Mitteilung: Aktuell laufen Planungen, entlang der K 143 zwischen Alten-Buseck und Trohe einen Fußweg anzulegen. Das würde zumindest den Schulweg aus Trohe sicherer machen. »Die Kosten wurden mittlerweile ermittelt und sollen in nächster Zeit in der Gemeindevertretung beraten werden«, berichtete der Bürgermeister. »Das wird aber nicht ganz billig. Wir müssen schauen, ob das Zustimmung findet oder nicht.«

Eine weitere Stelle, die auch mit diesem Weg verbunden wäre, ist eine Querung am Rinnerborn: »Hier führt wohl kein Weg an einer Ampel vorbei«, meinte Haas. Generell will man bei der Frage der Schulwege aber auch intensiver mit der jeweiligen Schule zusammenarbeiten und die Gesamtbetrachtung anhand der aktuellen Schulwege der Schüler starten.

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