St.-Marien-Pfadfinder mit Kanu durch romantische Landschaft

Buseck (pm). Die Sommerfahrt der Pfadfinder vom Stamm Sankt Marien Großen-Buseck führte nach Polen. Die Gruppe hatte sich für eine mehrtägige Kanufahrt auf der Drawa (Westpommern) entschieden.

Die Pfadis fuhren mit den Leiten Miriam Friedrichs, Uli Ludorf und Thomas Rotté mit zwei VW-Bussen samt Kanuhänger nach Gudowo bei Drwasko Pomorskie. Dort wurde die erste Nacht direkt am Lubiesee verbracht.

Am nächsten Morgen wurden die Kanus mit dem gesamten Gepäck beladen, ein Bus nach Drawno gebracht und anschließend die Tour in Angriff genommen. Zunächst ging es quer über den Lubiesee, den die Drawa durchfließt und dann durch eine schöne Waldschlucht mit vielen Hindernissen auf dem Fluss. Mit einigen Pausen und unter Aufbietung der letzten Kraftreserven gelangte die Gruppe zum ersten Biwakplatz der Tour. Dort wurden die Kothen aufgestellt und das Abendessen zubereitet. Einige trockneten ihre bei einem Kentern durchnässte Kleidung am Feuer.

Am nächsten Morgen wurde die Reise mit den sechs Kanus fortgesetzt. Diese Etappe führte die Busecker durch einen Truppenübungsplatz (kein Übungsbetrieb), durch wunderschöne Landschaft und an einem Kraftwerk vorbei. In Prostyna verlud man die Boote wieder auf den Hänger und fuhr zum Standlagerplatz nach Drawno. Hier hatten die Pfadfinder direkt an einem See Platz für ihrre Jurte und eine Kothe. Nach einem Ruhetag mit Rundgang durch das Städtchen erlebte die Gruppe in der Nacht ein schweres Gewitter, das die Jurte komplett unter Wasser setzte.

Der nächste Tag war mit dem Trockenlegen der Ausrüstung, dem Versetzen von Jurte und Kohte sowie einem Fußballspiel ausgefüllt.

Am folgenden Tag nahm man ein weiteres Stück der Drawa in Angriff. Es ging wieder abenteuerlich zwischen umgestürzten Bäumen und Steinhindernissen den Fluss entlang bis zum Ort Barminie. Dieser Teil der Strecke lag bereits im Drawa-Nationalpark und erforderte von der Parkverwaltung eine Durchfahrtsgenehmigung. Von der nächsten Flussstrecke wurden Buseckern von erfahrenen Paddlern dringend abgeraten, da sich hier schwer zu umfahrende Hindernisse mit viel Gefahrenpotential befanden. So brachten sie die Boote zurück zum Standlager und feierten an diesem Abend noch das Pfadfinderversprechen. Den nächsten Tag verbrachten sie mit Spielen auf dem Adamowosee (Bootsrennen, Kenterübungen, Bergungsübungen), um am nächsten Morgen Richtung Heimat zu starten. Ihr Resümee: "In Polen hat es allen Mitreisenden prima gefallen, vor allem die freundlichen Menschen die uns dort begegneten, die schöne Landschaft und die abenteuerliche Kanufahrt sind positiv in Erinnerung geblieben."

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