SPD: Viele Busecker wollen Freibad-Reaktivierung

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Die SPD-Fraktion in der Busecker Gemeindevertretung kritisiert Äußerungen des früheren Busecker Bürgermeister Walter Kühn (FW), die dieser kürzlich in einem Leserbrief formuliert hatte. Kühn hatte unter anderem geschrieben, es schmerze ihn zu sehen, wie »die Finanzen einer ehemals gesunden Gemeinde systematisch zugrunde gerichtet werden«. Dies führe dazu, dass »extreme Parteien Zulauf bekommen«. Thema war eine mögliche Reaktivierung des Großen-Busecker Freibads.

Die SPD-Fraktion in der Busecker Gemeindevertretung kritisiert Äußerungen des früheren Busecker Bürgermeister Walter Kühn (FW), die dieser kürzlich in einem Leserbrief formuliert hatte. Kühn hatte unter anderem geschrieben, es schmerze ihn zu sehen, wie »die Finanzen einer ehemals gesunden Gemeinde systematisch zugrunde gerichtet werden«. Dies führe dazu, dass »extreme Parteien Zulauf bekommen«. Thema war eine mögliche Reaktivierung des Großen-Busecker Freibads.

SPD-Fraktionsvorsitzender Willy Jost zeigt sich verwundert über die »offensichtlich von keiner Sachkenntnis getrübte Aussage zu den Finanzen der Gemeinde«. Vielmehr stünden Investitionensdarlehen von rund 14 Millionen Euro auf den Konten der Gemeinde Guthaben in etwa gleicher Höhe gegenüber. Nicht die Finanzlage der Kommune führe dazu, »dass extreme Parteien Zulauf bekommen, sondern gerade solche unqualifizierten Äußerungen von Altkommunalpolitikern«.

Jost stört sich auch an Kühns Aussage, dass nur »Nostalgik-Großen-Busecker das marode Freibad wiederhaben wollen«. Neben vielen Jugendlichen und Eltern gehörten zu den Befürwortern des Freibads – wie sich bei Abstimmungen in der Gemeindevertretung wiederholt gezeigt habe – offensichtlich große Teile des Parlaments. Über Fraktionsgrenzen hinweg gebe es eine sachliche Diskussion. »Verunglimpfungen der Befürworter der Freibadsanierung durch Walter Kühn dienen dagegen nur einer negativen Stimmungsmache«, schreibt Jost.

Jost weiter: »Für weniger als 150 000 Euro Zuschuss würde die Gemeinde ein Frei- und ein Hallenbad für ihre Bürger zur Verfügung haben.« Kühn habe erkannt, »dass die Gemeindevertreter in ihrer Mehrheit vernünftigerweise die einmalige Gelegenheit zur preiswerten Sanierung des Freibades beschließen könnten, was ihm aber nicht passt«. Die 37 Gemeindevertreter seien von den Bürgern gewählt worden, um Entscheidungen für die Gemeinde und ihre Bürger zu fassen. Dieser Aufgabe komme man gewissenhaft nach.

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