Naturnahe Bildung

Schule und Kita kooperieren

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Buseck (pm). Gemeinsam mit der Gesamtschule Busecker Tal, der Bauernhof-Kita Buseck und deren Träger, der Lebenshilfe Gießen e.V., will der Landkreis Gießen mit einer jüngst geschlossenen Kooperation naturnahe und nach- haltige Bildungsmöglichkeiten schaffen. Der Landkreis stellt hierfür ein Grundstück als Kooperationsfläche zur Verfügung, das unmittelbar an die von der Lebenshilfe Gießen e.

V. betriebene Bauernhof-Kita in Buseck angrenzt. Das Grundstück besteht aus einer großen Grünfläche und wird von der Gesamtschule Busecker Tal bereits zur Haltung von Schafen genutzt. Ein kleines Wäldchen und ein alter Hühnerstall befinden sich ebenfalls auf der Fläche.

Eine der ersten geplanten Aktionen ist die Renovierung des Stalles. Sobald dieser wieder hergerichtet ist, kann die Kita ihn zur Haltung von Hühnern nutzen. So kommen die Kinder in Kontakt mit den Tieren und erfahren, was alles zu einer artgerechten Haltung gehört. Auch lernen sie, wo die Lebensmittel herkommen und wie viel Arbeit hinter einem Frühstücksei steckt.

Innovativer Ansatz

»Die Kooperation ist ein innovativer Ansatz, von dem alle Beteiligten profitieren«, sagte Christiane Schmahl. Für die scheidende Schuldezernentin ist jene Kooperation der letzte Vertrag in ihrer Amtszeit. »Kinder und Jugendliche erhalten die Möglichkeit, ein Gefühl für ihre Umwelt - die Pflanzen und Lebewesen um sie herum - zu entwickeln. Gleichzeitig wird der vorhandene Platz effektiv genutzt«, so Schmahl.

Auch Christopher Lipp, der neue Erste Kreisbeigeordneter, war in Buseck zugegen. »Mit der Schaffung naturnaher Bildungsmöglichkeiten stärken wir das Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur und unseren natürlichen Lebensgrundlagen«, sagte Lipp nach Unterzeichnung seiner ersten Kooperationsvereinbarung.

Begeistert ist auch Schulleiter Dieter Maier: »Ich freue mich auf eine weitere Kooperation über die Generation der Schülerinnen und Schüler hinaus: So können die Kita-Kinder der Schülergeneration begegnen.« Die bevorstehende Zusammenarbeit mit der Bauernhof-Kita passe »ganz wunderbar« zum Umweltkonzept der Schule, sagte Maier.

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