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Der Sportplatz von Trohe hat viele Mängel: Das Gefälle im Spielfeld ist dabei noch das geringste Problem. Löcher im Rasen und die Betonbande sind da gravierender.

Schiefes Tor und tiefe Löcher

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Buseck (con). Löcher im Rasen, Bodenwellen, eine veraltete Betonbande mit Verletzungsrisiko und ein schiefes Tor: Der Sportplatz in Trohe ist dringend sanierungsbedürftig. Bei der Ortsbegehung in Trohe kritisierten die Sportler den derzeitigen Zustand.

Der Sportplatz in Trohe wurde 1968/69 in Eigenleistung durch die Sportgemeinschaft angelegt. Viele Spiele hat er gesehen. Mittlerweile ist er stark in die Jahre gekommen und birgt Verletzungsrisiken für die Sportler. Die Betonbande ist längst nicht mehr zeitgemäß: "Wenn ein Spieler ausrutscht, kann er in die Bande reinrutschen und sich so schwer verletzen", erklärte der Vorstandssprecher der SG Trohe, Thorsten Rühl, am Samstag. Dazu bieten auch Löcher im Rasen Stolpergefahren.

Nachwuchskicker nutzen Platz

Der Fußballplatz ist deshalb derzeit für den Sport gesperrt, bis die Probleme behoben sind - und das, obwohl 18 Fußballmannschaften in der Spielgemeinschaft Alten-Buseck und der JSG Buseck den Platz regelmäßig nutzen. Darum hat sich der Verein für das kommende Jahr für eine Sanierung des Platzes beworben. Zusätzlich zu den genannten Punkten soll der Platz auch eingeebnet werden, denn seit seiner Anlegung gibt es ein leichtes Gefälle auf der Spielfläche - deutlich an einem der Tore zu sehen, dass schief auf dem Platz steht. Die Flutlichtmasten sind in die Jahre gekommen und sollen ebenfalls erneuert werden.

Insgesamt rechnet der Verein mit Investitionen in Höhe von 330 000 Euro für die Sanierung. 30 000 Euro will er zusätzlich als Eigenleistung erbringen. Auch im Sportentwicklungsplan der Gemeinde sind diese Maßnahmen mit hoher Priorität aufgelistet. "Nach der Sanierung soll der Platz nur noch für den Vereinssport offenstehen", erklärte Bürgermeister Dirk Haas. Damit auch Kinder dann einen Platz fürs Spielen haben, will die Gemeinde einen weiteren kleinen Platz anlegen.

Neben dem Sportplatz gab es zur Ortsbegehung auch einen Halt an der Danziger Straße/Troher Straße: Die Straße soll im nächsten Jahr aus Richtung Alten-Buseck bis zur Ringstraße erneuert werden. Bei dieser Gelegenheit will die Gemeinde auch die Fußgängerwege auf beiden Seiten der Straße bis zum Ortsausgang von Trohe erweitern. Denn bislang war der Gehweg auf den letzten Metern weg.

Wie überall in der Gemeinde Buseck läuft auch die Vermarktung und Bebauung des Baugebiets in Trohe sehr gut: Vor rund zwei Jahren brachte die Kommune die Flächen in ihren Besitz und entwickelte sie selbst. Mittlerweile sind viele Bauplätze belegt, stehen bereits sechs von insgesamt 13 geplanten Häusern.

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