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Die Arbeiten im Großen-Busecker Schlosspark haben begonnen.

Rathaus war öfters Wasserschloss

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Buseck (pad). Im Busecker Schlosspark kann man derzeit nicht nur Enten und Gänse, sondern auch Bagger beobachten: Seit dieser Woche laufen die Arbeiten für die Sanierung des Areals. Rund 200 000 Euro investiert die Gemeinde in den ersten Bauabschnitt, knapp 65 Prozent der Kosten werden durch den Stadtumbau vom Land Hessen gefördert.

Zum einen werden die Wegeverbindungen saniert, erklärte Bürgermeister Dirk Haas auf Nachfrage dieser Zeitung. Der bisherige Belag wurde vom Starkregen immer wieder weggeschwemmt. Dadurch gab es Rinnen und Löcher in den Wegen, was ein Problem für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl darstellte. In Steigungsbereichen will man nun einen Epoxidharzbelag aufbringen. Die "Lindenallee" - Verbindungsweg zwischen Kulturzentrum und Parkplatz am Bauhof - soll zudem leicht illuminiert werden. Vorgesehen sind im Boden eingelassene Leuchten.

Auch der Bachlauf soll instand gesetzt werden. Dieser ist undicht. Dadurch lief immer wieder Wasser in den Schlossgraben: "In letzter Zeit war das Schloss öfters ein Wasserschloss", sagte Haas. Mit Folie versuchte man zunächst, dieses Problem provisorisch einzudämmen. Nun soll das Bachbett mit Lehm ausgekleidet werden.

Haas bittet die Bürger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen im Schlosspark kommen kann. Das Rathaus bleibe aber erreichbar.

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