pax_1352optikweis_250921_4c
+
Augenoptikermeisterin Nina Kellner stellt den Schülern ihren Beruf vor.

Quelle für Auszubildende

  • VonConstantin Hoppe
    schließen

Buseck (con). Neigt sich die Schulzeit langsam ihrem Ende entgegen, kommt auf viele Schüler die Frage zu: Was nun? Die Möglichkeiten sind vielfältig, aber welche Arbeit einem in Zukunft liegen könnte, das wissen viele noch nicht. Gerade da ist es gut, bereits einen ersten Einblick in die Arbeit verschiedener Berufe bekommen zu haben. Genau das ist das Ziel der Ausbildungsoffensive an der IGS Buseck.

Nachwuchs finden

Dabei präsentierten sich am Donnerstag Unternehmen aus der Region um die Schüler der Jahrgangsstufe 8 auf die unterschiedlichsten Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Fast geht es dabei zu wie auf einem Flohmarkt: Eine Vielzahl von Ständen, an denen die unterschiedlichsten Dinge präsentiert werden. Die Schüler gehen von Stand zu Stand, kommen mit den »Ausstellern« ins Gespräch und bekommen einen Einblick in die verschiedenen Sparten.

Am Stand der Busecker Optik Weis stellte Augenoptikermeisterin Nina Kellner ihren Beruf vor. »Vor allem braucht man Motivation, Freude daran mit Menschen umzugehen und etwas handwerkliches Geschick, um eine Ausbildung bei uns zu beginnen«, sagte sie den Schülern. »Und natürlich Spaß daran, Neues auszuprobieren - wir lernen alle nur durch Erfahrungen.« Sie kümmert sich nicht nur um Brillen, Sportbrillen und Kontaktlinsen sowie vergrößernde Sehhilfen, sondern fertigt diese auch individuell an.

Optik Weis setzt auch schon länger auf die Ausbildungsoffensive an der IGS: Auch der derzeitige Auszubildende in dem Betrieb wurde über die Aktion gewonnen. Für 2022 sucht das Unternehmen erneut einen Auszubildenden.

Neben dem eigentlichen Kennenlernen der Betriebe gibt es im Rahmen der Ausbildungsoffensive auch die Möglichkeit für Schüler, ein Tagespraktikum zu ergattern: Dabei hilft eine Online-Plattform, in der sich die Arbeitgeber vorstellen und Praktika anbieten. Schon viele der Arbeitgeber, die sich dort präsentieren, haben über diese Aktion Auszubildende gefunden und nutzen die Gelegenheit immer wieder gerne.

Bereits seit zwölf Jahren findet die Ausbildungsoffensive jährlich statt, lediglich im letzten Jahr musste sie pandemiebedingt ausfallen. Organisiert und koordiniert wird die Ausbildungsoffensive in diesem Jahr zum ersten Mal von Sascha Ruhweza, Lehrer und Koordinator für die Jahrgangsstufen 7/8 an der IGS sowie von Anette Römer von der »Sozialarbeit an Schulen« des Diakonischen Werkes Gießen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare