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Bevor die Täter den Geldautomaten in Alten-Buseck in die Luft sprengen konnten, griff die Polizei ein.

Polizei verhindert Geldautomatensprengung in Alten-Buseck - Sprengstoff vor Ort entschärft

  • VonPatrick Dehnhardt
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In Alten-Buseck hat die Polizei heute Nacht zwei Verdächtige festgenommen, die wohl den Geldautomat aufsprengen wollten.

Die Polizei hat in Alten-Buseck zwei mutmaßliche Automatenknacker auf frischer Tat geschnappt. Gegen 2.45 Uhr konnten Spezialeinsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen und Hessen die Verdächtigen bei der Sparkasse festnehmen.

Die Polizei hatte laut Auskunft der Pressestelle des Landeskriminalamts die beiden Täter bereits »im Blick«. Bevor sie in Alten-Buseck den Geldautomat sprengen konnten, wurden sie festgenommen. So konnte Schaden von dem Gebäude selbst auch den Menschen in der Nachbarschaft abgewendet werden, teilt die Polizei mit.

Bei den Verdächtigen stellten die Beamten Festsprengstoff sicher. Aus Sicherheitsgründen wurde dieser vor Ort von Experten der Polizei kontrolliert gesprengt. Ein Abtransport sei zu gefährlich, erklärte die Pressestelle. In den meisten Fällen werden von solchen Tätern selbst hergestellter Sprengstoffe verwendet, bei denen unklar ist, ob sie sich ohne Gefahr transportieren lassen. Da wolle man kein Risiko eingehen.

Zur Herkunft der Verdächtigen ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern. Derzeit ist auch noch unklar, ob sie zu einer Gruppierung von Geldautomatensprengern gehören oder es sich um Trittbrettfahrer handelt.

In den vergangenen Jahren wurden unter anderem in Hungen, Langgöns und Watzenborn-Steinberg Geldautomaten gesprengt. Ob es einen Zusammenhang zwischen diesen Taten und den jetzt festgenommen Verdächtigen gibt, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

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