+
Ortsbegehung in Oppendord: Entlang der A5 soll der Solarpark entstehen.

Was passiert in Oppenrod?

  • schließen

Buseck (con). Das Thema geistert schon seit über einem Jahr durch die Gremien der Gemeinde - immer wieder wurden Änderungen des Geltungsbereichs und der Bebauung nötig: Die Rede ist vom geplanten Solarpark in Oppenrod, unmittelbar an der A 5. Am Samstag stand nun ein Besuch der Fläche im Rahmen einer Ortsbegehung in Oppenrod an. Doch nicht nur hier wird sich in naher Zukunft etwas verändern. Und so war auch die geplante Erweiterung der Kindertagesstätte Pusteblume in Form einer Aufstockung Gesprächsthema.

Der Solarpark in Oppenrod hatte mit einigen Schwierigkeiten in der Planungsphase zu kämpfen, wie Bürgermeister Dirk Haas am Samstag berichtete: "Es gibt klare Richtlinien, was und wie entlang einer Autobahn gebaut werden darf. Und es gab dann immer wieder veränderte Planungen, die dann von Hessen Mobil torpediert wurden." So lag der ursprüngliche Geltungsbereich zu Teilen in der 40 Meter breiten Bauverbotszone entlang der Autobahn. Aber das war noch lange nicht alles. Artenschutzrechtliche Bedenken existierten - aufgrund eines Grabenverlaufs in dem Bereich, in dem sich der Ameisenbläuling wohlfühlt. Beim Ameisenbläuling handelt es sich um jenen Schmetterling, der auch schon andere Bauprojekte vor größere Probleme gestellt hat. All das war ursächlich dafür, dass der Geltungsbereich immer wieder leicht verändert werden musste. Auch die Bebauung von landwirtschaftlich genutzten Flächen blieb nicht kritiklos. Mittlerweile sind die Planungen aber beendet, schon in diesem Jahr könnten die ersten Arbeiten erfolgen.

Ein anderes Thema sind die Kinderbetreuungsplätze, in der Gemeinde Buseck sind sie knapp: Derzeit gibt es nur noch sechs freie U3-Plätze, die belegt werden könnten, einzelne Kindertagesstätten haben bereits eine Ausnahmegenehmigung, um kurzzeitig mehr Kinder aufzunehmen. Deshalb wird überall im Gemeindegebiet geschaut, wie man hier Abhilfe schaffen kann. Für die Kita Pusteblume in Oppenrod wird im November mit einer Vollbelegung gerechnet. Und gerade mit dem Neubaugebiet "Rahberg II" wird es dort wohl einen noch höheren Bedarf geben. Deshalb wurde sich auch intensiv mit einer Lösung beschäftigt. "Nach ersten Vorplanungen ist es möglich, das Kita-Gebäude aufzustocken", berichtete der Bürgermeister. "In der nächsten Zeit werden dazu genauere Planungen erfolgen."

Straßensanierungen nötig

Ebenfalls eng mit dem Baugebiet "Rahberg II" verknüpft ist der Zustand der Beethovenstraße und der Mozartstraße. Schon auf den ersten Blick werden viele geflickte Stellen auf dem Straßenbelag offenbar. Deshalb soll dort in naher Zukunft Abhilfe geschaffen werden: "Beide Straßen sind sowohl oberirdisch als auch unterirdisch in einem sehr schlechten Zustand", sagte Haas. In den kommenden Jahren werden deshalb dort Straßensanierungen beginnen müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare