Großen-Buseck

Ortsbeirat für Verkauf von Gemeindeland an Edeka

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Buseck(pm). Unter Leitung von Ortsvorsteher Erich Hof beschäftigte sich der Ortsbeirat Großen-Buseck mit dem Haushaltsplan 2020. Hof benannte die wesentlichen Investitionen im Ortsteil, das Gremium befürwortete die Planung. Nicht anders das Ergebnis, was den Verkauf von knapp 49 000 Quadratmeter Gemeindeland "Auf der Riedstruth" und "Im Totenweg" an die Edeka-Handelsgesellschaft betrifft; 8550 Quadratmeter für die Erweiterung von Firmengebäude und Betriebsfläche, der Rest als Ausgleichfläche.

Hauptpunkt der Sitzung war der Bebauungsplan "Hainerde II" und hier die Bebauung bzw. Gestaltung entlang der Ortsumgehung. Der Ortsbeirat hatte den Beschlussempfehlungen im August zugestimmt. Kürzlich habe dann ein Gespräch mit Beteiligung aller Fraktionen und von Anwohnern bei der Planungsfirma IMAXX stattgefunden. Auf der Ortsbeiratssitzung jedoch hätten noch keine aktuellen Beschlussvorlagen unter Berücksichtigung des Gesprächs vorgelegen. Hof weiter: "Anstelle eines Walls mit Wand ist nun nur noch eine Lärmschutzwand im Gespräch. Am oberen Ende unterhalb von Aldi und am unteren Ende am Grünberger Weg sind einige zwei- bis dreigeschossige Mehrfamilienhäuser für Mietwohnungen im Gespräch." Den FW/CDU-Antrag im Gemeindeparlament, das Baugebiet im einstufigen Verfahren ohne ökologischen Ausgleich zu planen, lehnte der Ortsbeirat einstimmig ab.

Zwei kleine Baugebiete oberhalb der Oberstruth "Am Trais" stimmte der Ortsbeirat mehrheitlich zu. Angedachtes größeres Baugebiet "Am Sonnenhang", zweiter Abschnitt oberhalb der Straße "Am Sonnenhang" lehnte der Ortsbeirat mehrheitlich ab. Ebenso den FW-Antrag auf Ausweisung eines neuen zusätzlichen Baugebiets in Großen-Buseck.

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