Ortsbeirat mehrheitlich für Freibadsanierung

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Buseck (pm). Der Ortsbeirat in Großen-Buseck hat länger und kontrovers über die Sanierung des Freibads diskutiert. Die Vertreter der Freien Wähler und der CDU Manfred Weller, Berthold Haupt und Reinhard Gareis machten vor allem finanzielle Risiken beim späteren Betrieb eines sanierten Freibads geltend, berichtete Ortsvorsteher Erich Hof. Gareis nannte beispielsweise als Bedingung, dass Kinder unter zehn Jahren freien Eintritt hätten. Nach Ansicht von Manfred Weller fehle auch ein Beschluss zum Fortbestand des Freibads.

Die Vertreter der SPD Nicole Kühn, Günter Kimmel, Emil Dörr, Erich Hof und Willy Jost plädierten für die Freibadsanierung und der Umgestaltung der umliegenden Wieseckinsel. Angesichts des hohen Zuschusses von über 60 Prozent sei dies eine einmalige Chance, vor allem für Kinder und Jugendliche aus Buseck etwas zu tun. Der Hallenbadverein habe schriftlich zugesichert, auch das Freibad zu betreiben. Dem Vorhaben Freibadsanierung und Umgestaltung Wieseckinsel stimmte der Ortsbeirat schließlich mehrheitlich zu. Es gab vier Ja- und zwei Nein-Stimmen bei einer Stimmenthaltung.

Die Entscheidung über das Projekt Wieseckinsel einschließlich der Freibadsanierung fällt in dieser Woche. Das Gemeindeparlament tritt am Donnerstag, 27. Juni, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum in Großen-Buseck zur öffentlichen Sitzung zusammen.

Beim zweiten Tagesordnungspunkt erörterte der Ortsbeirat, welche bebaubaren Flächen es an den Ortsrändern von Großen-Buseck noch gibt. Manfred Weller (FW) forderte, jahrzehntelang leer stehende Bauplätze in bestehenden Bebauungsplänen endlich zu bebauen und vonseiten der Gemeinde mehr Druck zu machen.

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