Großen-Buseck

Ortsbeirat gegen neues Baugebiet »Am Trais«

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Buseck (pm). Der Großen-Busecker Ortsbeirat tagte kürzlich unter der Leitung des Ortsvorstehers Sebastian Balser-Kutt (FW) im Kulturzentrum. Der Gemeindevorstand hatte eine Beschlussvorlage in den Ortsbeirat eingebracht, ein neues Baugebiet »Am Trais« am Mollbornsweg linksseitig oberhalb der Oberstruth auszuweisen. Befürworter verwiesen auf den Siedlungsdruck und die schon vorhandene Kanalerschließung.

Gegner des Vorhabens führten die erneute Inanspruchnahme von bisherigen Naturflächen und das schon geplante Baugebiet »Hinter dem Burghof« östlich des Schlossparks an. Der Ortsbeirat lehnte das neue Baugebiet »Am Trais« mit deutlicher Mehrheit ab.

Eine weitere Bauangelegenheit hatte der Gemeindevorstand in den Ortsbeirat eingebracht. Danach sollen die Gewerbegebiete in den Ortsteilen Alten-Buseck, Beuern und Großen-Buseck überplant werden. Gegenstand der Planung sind die Wohnnutzung und Vorgaben zur Nutzung mit Solarthermie bzw. Fotovoltaikanlagen. Erich Hof (SPD) befürchtete Schadenersatzansprüche. Der Ortsbeirat stimmte der Beschlussvorlage allerdings schließlich mit großer Mehrheit zu.

Der gesamte Ortsbeirat ist verärgert über die aus seiner Sicht unbefriedigenden Zustände am Bahnhof. Ursprünglich sollte nach dem barrierefreiem Um- und Neubau der Bahnsteige des Bahnhofs Großen-Buseck nach dem Beispiel Reiskirchen ein Gleis immer nur in einer Richtung und das andere Gleis immer nur in die entgegengesetzte Richtung befahren werden. Die Bahn lässt nun »aus betrieblichen Gründen« inzwischen fast alle Züge auf Gleis 2 ein- und ausfahren. Von Gleis 2 sind es über 400 Meter zur Bushaltestelle Bahnhofstraße, sodass die Verknüpfung zwischen der Bahn und der Buslinie GI-25 nicht mehr gewährleistet ist. Der Ortsbeirat hatte vor einigen Monaten gefordert, dass die Bushaltestelle Bahnhofstraße anknüpfend an die neuen Bahnsteige an den Bahnübergang Pfingstweg/Mollbornsweg verlegt werden soll. Außerdem klettern Bahnkunden immer wieder kurzerhand quer über die Gleise, nachdem sie bemerkt haben, dass sie auf dem falschen Bahnsteig stehen.

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