Ortsbeirat für Bahnhaltepunkt

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Buseck(pm). Die Sanierung des Freibads beschäftigte den Ortsbeirat Großen-Buseck in seiner jüngsten Sitzung. Das Gremium hatte dabei einige Ideen: Anstelle des vorhandenen Sprungturms könnte eine Wellenrutsche entstehen. Unterwasserliegen und Bodensprudler wären weitere kostengünstige Attraktionen.

Bei der aktuellen Kostenschätzung von 4,6 Millionen Euro betrage der Gemeindeanteil rund 1,8 Millionen Euro, informierte Ortsvorsteher Erich Hof. Den größeren Anteil würde das Land Hessen mit seinem Programm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" übernehmen. Alle Punkte fanden im Ortsbeirat eine Mehrheit. Deutlich sprachen sich Hof (SPD) für den Erhalt des Freibads und Manfred Weller (Freie Wähler) gegen das Freibad aus.

Den Ortsbeirat beschäftigte auch die Forderung nach einem Bahnhaltepunkt im Gewerbegebiet Großen-Buseck Ost. Hof verwies auf inzwischen mindestens dreimalige Beschlussfassung in der Busecker Gemeindevertretung, zudem seit bereits 1986 im Ortsbeirat darüber gesprochen worden. Der Ortsvorsteher verwies darauf, dass bei mehreren zusätzlichen gewünschten Haltepunkten zwischen Gießen und Mücke die Bahnstrecke zumindest abschnittsweise zweigleisig sein müsse.

Reinhard Gareis (CDU) fragte, warum bis heute nichts geschehen sei. Weller äußerte seinen Unmut über die Deutsche Bahn. Der Ortsbeirat sprach sich einmütig für die Einrichtung eines Bahnhaltepunkts im Gewerbegebiet aus. Er hofft, dass von den angekündigten 20 Milliarden Euro für das Schienennetz auch etwas in der Bahnstrecke Gießen-Fulda investiert werden wird.

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