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Die Oppenröder Feuerwehr und die Vandalen

  • vonred Redaktion
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Die Freiwilligen Feuerwehren helfen jedem, egal ob arm oder reich, jung oder alt, schlau oder doof. In die letztgenannte Kategorie fallen die Unbekannten, die im folgenden Artikel eine Hauptrolle spielen.

Wenn man zu viel Kraft hat und nicht weiß, wohin damit, könnte man beispielsweise bei den älteren Nachbarn die Straße kehren. Oder die Gemarkung von Müll befreien. Auf solch weitreichende Gedanken scheinen die Unbekannten jedoch nicht gekommen zu sein.

Stattdessen traktierten sie in Oppenrod eine Gedenkplakette mit Steinen, beschmierten sie im Anschluss noch. Die Plakette wurde übrigens 2003 von der Freiwilligen Feuerwehr im Gedenken an die Gründung von vor 50 Jahren an einem Feldstein vor dem Feuerwehrhaus angebracht.

Der Feuerwehrverein darf jetzt wieder einmal die Reparatur bezahlen. Geld, was man wesentlich sinnvoller hätte verwenden können, etwa für neue Gerätschaften der Feuerwehr. Noch hat der stellvertretende Wehrführer Marcel Döring die Hoffnung, dass sich Augenzeugen melden, welche die Unbekannten bei ihrem nutzlosen Treiben am 29. oder 30. Mai beobachtet haben. In derselben Nacht wurde übrigens das Auto eines Vorstandsmitglieds, das in der Beethovenstraße parkte, mit Eiern beworfen.

Da fragt man sich schon, wie oft jemand vom Wickeltisch gefallen sein muss, um so eine Wut auf die Freiwillige Feuerwehr zu haben. Die übrigens den Vandalen sofort helfen würde, falls diese selbst in Not geraten. Aber so weit wurde da - wenn überhaupt - vermutlich nicht gedacht.

Hinweise auf die Täter nimmt Armin Jung unter 0 64 08/49 56 entgegen.bf/FOTO: PM

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