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Gut bepackt, aber ohne Hilfsmittel wie Smartphone oder Google-Maps wandern die Pfadfinder aus Beuern los.

Ohne Smartphone und Google

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Buseck (pm). Warum in die Ferne schweifen, wenn das Abenteuer doch so nah: Mit dieser Vorstellung machten sich zehn Beuerner Pfadfinder auf, um nahe der Heimat von Mücke nach Kirchhain zu wandern und vier Tage lang Ausdauer, Improvisationsgeschick und den gemeinsamen Zusammenhalt zu erproben. Denn für die Sommerferien steht eine Fahrt nach Ungarn an, die ebenfalls vom Erkunden von Land und Leuten zu Fuß geprägt sein wird und sicherlich viele Herausforderungen an die Jugendlichen stellen wird, berichtet Jörg Schudy.

Abenteuer Übernachtung

Es bedurfte keiner großen Organisation für diese Unternehmung, denn abgesehen von der Wegstrecke sollte alles dem Zufall und dem spontanen Entscheiden überlassen bleiben. Geld für Lebensmittel wurde am Bahnhof eingesammelt, außerdem ein Gruppenticket gezogen. Ein kurzer Abschied von den Eltern - das lange Wochenende in der Natur konnte beginnen, wenn auch mit einer wechselhaften Wetterprognose.

Trotz anfänglicher Bedenken der Gruppenleitung, wurden die Wegstrecken gut gemeistert, berichtet Schudy. Erfahrungsgemäß leiden meist die jüngeren und wenig erfahrenen Teilnehmer an der Last all jener Dinge im Rucksack, die eigentlich gut zu Hause hätten bleiben können, zumal Lebensmittel und Topf auch noch auf die Gruppenmitglieder zu verteilen waren.

Jedoch freuten sich alle, wenn in den späten Nachmittagsstunden die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit begann. Dies auch deshalb, weil sich dabei stets die zumeist große Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der örtlichen Bevölkerung zeigte. Sie machte es möglich, dass die Gruppe an unterschiedlichen Orten ihre Schlafsäcke ausrollen konnten: vom Dorfgemeinschaftshaus über die Sporthalle zum Pfarrheim.

Natürlich ist die Übernachtung im eigenen Bett bequemer, und ungünstige Wetterbedingungen lassen sich zu Hause angenehmer überbrücken. Bei dieser Fahrt aber waren die Jugendlichen auf sich selbst gestellt und durften ihre Angelegenheiten selbst regeln.

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