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Von den Kirmesburschen und Mädels wird der Umzug angeführt. In ihrer Mitte Bürgermeister Dirk Haas.

16 Nummern beim Kirmesumzug

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Buseck (siw). Die "Ale Bousicher Burschen" stehen bei der Ausrichtung der Kirmes nicht allein auf weiter Flur. Fast alle Ortsvereine in Alten-Buseck unterstützen das "Projekt Kirmes" personell und ideell. Und das ist auch gut so, denn schließlich bedeutet so ein großes Volksfest für einen Verein neben dem finanziellen Risiko auch jede Menge Arbeit. Damit die Gäste zügig mit Flüssigem und Deftigen versorgt werden, müssen viele Hände mit anpacken. Etwa 160 Helfer deckten an den drei Kirmestagen 200 Schichten an der Theke und in der Küche ab.

Volles Zelt am Samstabend

Der Umzug am gestrigen Sonntag erfreute sich ebenfalls einer großen Beteiligung. Angeführt wurde der "Lindwurm" durch das Dorf von den gut aufgelegten Burschen und Mädels und ihrem Präsidenten Andre Krieger. Viele Wagen waren dabei und auch Fußgruppen, die im Takt zur Musik des Blasorchesters der TSG Steinbach marschierten.

Im gut gefüllten Zelt machten anschließend die bei Feierfreudigen bekannten "Kinzenbacher" ihrem Slogan "Ein Team hilft feiern" alle Ehre. Bereits am Samstagabend zog die achtköpfige Cover-Band "SoundsLike" rund 850 Besucher in das Festzelt an der Flussgasse.

Beim heutigen Frühschoppen wird ab elf Uhr mit Stimmungsmusik vom "Vulkan Express" und Freibier weitergefeiert.

Vor zehn Jahren hat die 2007 gegründete Burschenschaft ihre erste Kirmes gestemmt, nun war es bereits die sechste. Wenn das Dorf weiterhin wie bisher hinter "ihrer" Burschenschaft steht, muss man um den Fortbestand der Kirmestradition in Alten-Buseck keine Bange haben. Den zweijährigen Rhythmus wollen die "Macher" beibehalten, sodass im Juli 2021 die nächste Kirmes gefeiert wird.

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