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Die Edekastraße in Großen-Buseck soll saniert werden.

Neues Lager - weniger Verkehr

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Buseck (con). In Großen-Buseck tut sich einiges: Die Ortseinfahrt aus Richtung Reiskirchen wird wohl nie mehr so aussehen wie sie es derzeit noch tut: Entlang der Bahnstrecke haben die Arbeiten für das neue Mischgebiet "Auf der Riedstruth" begonnen. Das Mischgebiet ist vornehmlich für Handwerksbetriebe vorgesehen, die mehr Platz benötigen. "Es liegen bereits zwei Flächenreservierungen von ortsansässigen Betrieben vor", berichtete Bürgermeister Dirk Haas im Rahmen einer Ortsbegehung am Samstag.

"Wir achten aber drauf, dass hier nur Betriebe ansässig werden, die auch ins Ortsbild passen". Bereits im Vorfeld hatte die Erschließung des Gebiets für einige Probleme gesorgt: Denn ein Rohr musste unter dem Bahndamm verlegt werden, was sich nicht gerade als einfach erwies. Nach Problemen mit der Bahn sollte es dann durch den Bahndamm gepresst werden - was allerdings auch nicht funktionierte, sodass man auf ein älteres Rohr zurückgreifen musste. Hier muss das Abwasser allerdings durch eine Pumpe befördert werden. Jetzt ist aber alles erledigt und Haas geht davon aus, dass ab dem kommenden Frühjahr hier gebaut werden kann.

Auch im Gewerbegebiet Großen-Buseck tut sich derzeit viel: In der Kasseler Straße wird eine neue Halle errichtet. Auch das Frischelager der Edeka ist jetzt seit einiger Zeit in Betrieb, was eine durchaus positive Wirkung auf den Lkw-Verkehr hat, wie der Bürgermeister berichtete: "Wir haben es ja zuvor nicht geglaubt - aber die Fertigstellung des Frischelagers hat zu einem geringeren Verkehrsaufkommen geführt". Der Grund dafür ist, dass jetzt nicht mehr täglich Lkw mit Kühlanhänger Waren hier anliefern, sondern nur noch wöchentlich.

Straßensanierung steht an

Auch der Mitarbeiterparkplatz an der Edekastraße ist mittlerweile fertiggestellt - nach naturschutzrechtlichen Bedenken, dem Fund und Umzug des Ameisenbläulings und anderen Hürden sind die Arbeiten hier größtenteils beendet und der Parkplatz wird bereits genutzt. Und in den nächsten Monaten soll sich noch mehr im Gewerbegebiet verändern: In der Edekastraße steht eine Straßensanierung an und zum Edekalager soll eine Linksabbiegerspur geschaffen werden, um so Rückstaus zu vermeiden. Auch der Kreuzungsbereich an der Landstraße soll noch überarbeitet werden: Beides sind Maßnahmen, mit denen die Gemeinde Unfällen an der Bahnstrecke, wie im Mai des vergangenen Jahres, vorbeugen will.

Im Baugebiet Hainerde laufen die Arbeiten derzeit auf Hochtouren, und schon bald beginnt die Erschließung des zweiten Bauabschnitts in direkter Nähe zur Umgehungsstraße. Hier wird die Imaxx im nördlichen Bereich zwei Gebäude errichten, die für den Rest des Abschnitts als Lärmschutz dienen. Die restliche Strecke entlang der L 3128 wird mit einem Lärmschutzwall versehen.

Ein eher skurriles bis unschönes Ergebnis hat dabei ein Bauprojekt im ersten Bauabschnitt hervorgerufen: Für eines der Wohnhäuser in dem Baugebiet musste vor einem Jahr ein Baustopp erwirkt werden.

Das Wohnhaus wurde vermutlich wegen veralteter Baupläne 80 Zentimeter zu nahe am Nachbarhaus errichtet - seit der Verhängung des Baustopps konnte vonseiten der Gemeinde der Bauherr nicht mehr erreicht werden.

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