Neue Konzepte für Nahmobilität

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Buseck (pm). Wie können Konzepte für einen sicheren und konfliktfreien Radverkehr aus Wien auf eine Gemeinde wie Buseck übertragen werden? Diese Frage stellten die Busecker Grünen nun in einer Online-Veranstaltung dem Experten für Radverkehrskonzepte, Andrzej Felczak. Dieser ist Vorsitzender der ARGUS Radlobby Wien, die sich ähnlich wie der ADFC in Deutschland für sicheres Fahrradfahren einsetzt.

Mit diskutierten neben den Grünen auch Mitglieder der Verkehrswende in Buseck, Markus Ihle und Beate Allmenröder sowie Jörg Bergstedt von der Projektwerkstatt.

»Wichtig ist, dass die Infrastruktur so entwickelt wird, dass Konfliktpunkte für Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer vermieden werden«, heißt es in einer Pressemitteilung. Ausführlich diskutiert wurde die Gestaltung von Kreisverkehren im Hinblick auf sicheren Fahrradverkehr.

Neben praktischen Planungstipps gab Felczak Hinweise, wie man Verständnis für Themen in der Öffentlichkeit erhalten kann. So könne man Aktionen und Feste rund ums Fahrrad organisieren. Wichtig sei es, das gemeinsame Ziel in den Vordergrund zu stellen, nämlich ein sicheres und gefahrloses Miteinander im Verkehr. Fußgänger und die Sicherheit von Kindern stünden vor den motorisierten Verkehrsteilnehmern bei allen Planungen an erster Stelle. Die Teilnehmer diskutierten, wie man diese Tipps auf Buseck übertragen könnte, etwa bei der Planung eines Kreisverkehres in Großen-Buseck an der Kreuzung Schützenweg/Bismarckstraße oder im Hinblick auf Einbahnregelungen in den Ortsteilen. Luise Böttcher, Vorsitzende der Busecker Grünen, betonte, dass die Anregungen auch für Planungen der Verkehrswege im ländlichen Raum hilfreich seien.

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