Dieter Maier
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Dieter Maier

Nahtloser Übergang

  • vonSiglinde Wagner
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Buseck(siw). "Ich komme von einer Integrierten Gesamtschule und das ist auch die Schulform, in der ich sehr gerne arbeite", betonte Dieter Maier (Krofdorf-Gleiberg). Zur Amtseinführung an der IGS Busecker Tal trafen sich das Kollegium und Vertreter aus der Schülerschaft am Mittwochvormittag unter corona- konformen Bedingungen in der großen Sporthalle. Maier tritt die Nachfolge von Matthias Brodkorb an, der zum 31. Juli in den Ruhestand ging.

"Es ist mir eine Freude, das Amt in erfahrene Hände übergeben zu können", sagte Eva Maria Hußmann, Schulamts-direktorin beim Staatlichen Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis. Auch wenn die offizielle Ernennungsurkunde erst in einigen Monaten überreicht werde, so sei Maier nun in Buseck "der Schulleiter mit allen Rechten und Pflichten". "Ihre Vita und dienstlichen Beurteilungen lassen vermuten, dass ich Ihnen nicht erläutern muss, was einen guten Schulleiter und eine gute Führung ausmacht", sagte Hußmann.

Das notwendige Know-how bringt Maier mit: Seit Anfang 2016 war er Schulleiter an der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) in Friedberg, ebenfalls eine Integrierte Gesamtschule ohne Gymnasiale Oberstufe.

"Werfe ich einen Blick auf Ihren Bildungs- und Berufsweg, sind Sie nie stehengeblieben", sagte Hußmann. Nach Förderschul-, Haupt- und Realschullehramt sei Maier sehr konsequent seinen Weg in Richtung Gesamtschule gegangen. Nach der Verbeamtung im Jahr 1996 folgten Aufgaben beispielsweise als Studienrat im Hochschuldienst der Justus-Liebig-Universität. Bevor Maier die Schulleiterstelle an der ARS in Friedberg antrat, war er Konrektor an der Carl-Kellner-Schule in Braunfels.

"Die IGS Busecker Tal ist eine Schule mit einem tollen pädagogischen Profil, das ich gerne weiterführen möchte", sagte Maier. Bei einem Rundgang habe sich bei ihm großen Respekt vor den Planern eingestellt. Für die offene, zugewandte und freundliche Aufnahme bedankte er sich herzlich.

"Was Sie, Herr Maier, über diese Schule gesagt haben, trifft es auf den Punkt: Sie übernehmen ein Juwel", erklärte Bürgermeister Dirk Haas. Zur Präsentübergabe sagte Haas schmunzelnd: "Das sieht zwar ganz nach dem Standardgeschenk aus. Aber darin befindet sich keine Flasche Rotwein, sondern eine Karaffe für unser gutes Bu- secker Wasser." FOTO: SIW

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