Mehr als zwei Millionen Euro Überschuss

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Buseck (con). Nach der doch sehr turbulenten Sitzung der Busecker Gremien am Montag (siehe weiteren Bericht auf dieser Seite), ging es bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde am Dienstag ruhiger zu - auch wenn man noch hier und da bemerken konnte, dass der Montag seine Spuren hinterlassen hat.

Dafür gab es aber auch einige gute Nachrichten zu hören: Bürgermeister Dirk Haas berichtete von der Aufstellung des Jahresabschlusses 2018 und hier konnte ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden. "Das Jahr ist wirklich gut verlaufen", erklärte Haas. Insgesamt konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 2,34 Millionen Euro verzeichnet werden, davon 976 000 Euro im außerordentlichen Ergebnis. Auch für dieses Jahr zeichnet sich wieder eine hohe Summe bei den außerordentlichen Einnahmen ab, wie im Bericht zum aktuellen Haushaltsjahr mitgeteilt wurde.

Etwas weniger gut sind jedoch die Zahlen bezüglich des Gemeindewalds - nach der Trockenheit des vergangenen Jahres war das aber auch zu erwarten: Bedingt durch die Trockenheitsschäden wird mit Mehraufwendungen von rund 60 000 Euro gerechnet, um das Holz aus dem Wald herauszubringen. Mit Mehreinnahmen ist jedoch nicht zu rechnen, da die Holzpreise bereits stark gesunken sind.

Auch die Erschließung des Mischgebiets "Auf der Riedstruth" läuft derzeit - hier konnte jetzt der Quadratmeterpreis auf 110 Euro festgelegt werden. "Eigentlich hatten wir gehofft, die Preise unter 100 Euro anzusetzen - aber die Erschließung war aufwendiger als gedacht", berichtete Haas.

Wie bereits in den Sitzungen von Sozial- und Bauausschuss erhielt der Antrag der SPD zur Förderung des Busecker Fahrradverkehrs keine Mehrheit im HFA: Ein Beschluss des Antrags in der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag ist damit nicht zu erwarten. Die SPD hatte vorgeschlagen, fünf Euro pro Einwohner (rund 70 000 Euro) jährlich in den Haushalt der Gemeinde einzuplanen und mit diesen Mitteln Ausbesserungen und Investitionen für den Radverkehr zu tätigen. Die Fraktionen von CDU und FW sprachen sich jedoch gegen eine pauschale Festsetzung aus und sprachen sich für konkrete Maßnahmen aus.

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