SPD bedauert Schritt

Markus Scheld gibt Amt als Ortsvorsteher in Beuern auf

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Buseck (pm). Der Sozialdemokrat Markus Scheld ist als Ortsvorsteher in Beuern zurückgetreten. Die Ortsbezirksvorsitzende der Beuerner SPD, Gabie Ohm-Goltze, bedauert, dass ein solcher Schritt für ihn notwendig war. In einer Vorstandssitzung hat Markus Scheld erklärt, dass die berufliche Belastung als Selbstständiger für ihn einfach zu groß geworden sei. Neue Aufträge hätten zudem dazu geführt, dass er kaum noch Zeit hatte, sich in dem Umfang um die Belange des Dorfes zu kümmern, wie das eigentlich notwendig ist. Über Monate hinweg habe er gehofft, dass die berufliche Belastung nachlasse, wozu es aber nicht gekommen sei. Deshalb gibt Scheld auch seinen Sitz im Ortsbeirat auf. Ganz will er sich aber aus der Kommunalpolitik nicht zurückziehen, dafür sei dieses Engagement einfach zu interessant. Deshalb wird er seinen Sitz im Gemeindeparlament behalten.

Die SPD bedankte sich bei dem Genossen für sein langjähriges Engagement in der Dorfpolitik. Es sei ungeheuer wichtig, dass sich Bürger aus dem Ort bereit erklären, solche Ehrenämter zu übernehmen, sind sie doch höchst wichtig für jedes Gemeinwesen, sagte Ohm-Goltze. In der Ortsbeiratssitzung am Dienstag soll ein neuer Ortsvorsteher gewählt werden.

Holzschnitzelanlage als Vorbild

Einen Schwerpunkt will die SPD in Beuern für die kommenden Jahre in der Ortspolitik setzen: Es geht um die Nutzung alternativer Energien. Einige Dörfer in Mittelhessen seien in dieser Hinsicht schon sehr weit gekommen. Um sich kundig zu machen, organisieren die Sozialdemokraten am 26. Oktober eine Busfahrt nach Schönstadt bei Marburg. Diesem Ort mit rund 1700 Einwohnern sei es gelungen, einen großen Teil des Ortes mit Wärme aus einer Holzschnitzelanlage zu versorgen - mit steigender Zahl an Beteiligungen der Bewohner. Auch für Beuern sei eine solche Lösung denkbar. Wer mitfahren möchte, kann sich bis zum 15. Oktober bei Erhard Goltze anmelden.

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